Context
In Pakistan drängen jedes Jahr zwei bis drei Millionen junge Menschen auf den Arbeitsmarkt, viele von ihnen ohne formale Ausbildung. Das staatliche Berufsbildungssystem ist nicht in der Lage, genügend Ausbildungsplätze anzubieten, die sie für eine Beschäftigung in der Wirtschaft oder als qualifizierte Selbstständige hinreichend vorbereiten. Frauen sind aus kulturellen Gründen bei Ausbildung, Beschäftigung, Einkommen und sozialer Teilhabe stark benachteiligt.
Objective
Berufsschulabsolvent*innen und Arbeitssuchende finden leichter Beschäftigung in Wachstumsbranchen.
Approach
Das von der EU ko-finanzierte Vorhaben verbessert die Nachfrageorientierung beruflicher Bildung. Es stärkt Berufsbildungsinstitute in den Regionen Baluchistan, Gilgit Baltistan, Khyber Pakhtunkhwa und Punjab, die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in der beruflichen Bildung und die Beschäftigung von Frauen und benachteiligten Gruppen.
Um das Potenzial von Wachstumsbranchen zu nutzen, fördert das Vorhaben neue Ausbildungsprogramme, vor allem in den Bereichen Agrarindustrie, Energie und Wasser, sowie die Vermittlung von digitalen und grünen Kompetenzen (green skills). Dadurch haben junge Berufsschulabsolvent*innen und Arbeitssuchende in diesen Branchen bessere Jobaussichten.
Das Vorhaben hat folgende Schwerpunkte:
•Fähigkeiten für datenbasierte Berufsbildungsplanung und -steuerung verbessern
•Berufseinstieg und Laufbahnplanung fördern (v.a. für Frauen)
•Angebot an bedarfsorientierten Ausbildungsangeboten in Wachstumsbranchen ausbauen
•Berufsbildungspersonal fortbilden
•Zugang zu einkommenssichernder Beschäftigung verbessern (einschließlich für Rückkehrer*innen)