Nachhaltige Innovation und Beschäftigung

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Nachhaltige Innovation und Beschäftigung
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Algerien
Politischer Träger: Ministère de l’Industrie et des Mines (MIM)
Gesamtlaufzeit: 2013 bis 2016

Ausgangssituation

Die zentrale Herausforderung für die algerische Wirtschaft ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für junge Menschen, die den Großteil der Bevölkerung ausmachen. Auch vor dem Hintergrund des Preisverfalls bei Erdöl und Erdgas hat die algerische Regierung ihre Bemühungen verstärkt, Unternehmertum und Diversifizierung des Privatsektors zu fördern.

Ziel

Durch die Förderung nachhaltiger und lokaler Innovationen sowie das Unternehmertum von Männern und Frauen, insbesondere in Sektoren der Green Economy, sind neue Arbeitsplätze geschaffen.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt:

  • die Reformierung politischer Rahmenbedingungen zur Förderung von Innovationen und Unternehmertum,
  • Multistakeholder-Netzwerke zur Entwicklung lokaler Innovationen,
  • die Einführung neuer Dienstleistungen für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU),
  • die Förderung von Gründerinnen und Gründern sowie das Mentoring von Start-ups.

Die Consultingfirma AFC unterstützt die Umsetzung des Vorhabens.

Wirkungen

  • Der Entwurf des neuen Gesetzes zur KKMU-Förderung liegt dem algerischen Parlament zur Beratung vor.
  • 4 Innovationsnetzwerke sind etabliert: organischer Abfall, Tipaza; Plastikindustrie, Sétif; Getränkeindustrie, Béjaïa; mechanische Industrie, Blida.
  • 12 lokale Beraterinnen und Berater wurden zu CEFE (Competency-based Economies through Formation of Enterprise) Green-Business-Trainern ausgebildet.