Stärkung der Klimagovernance im Rahmen der nationalen Klimabeiträge

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Stärkung der Klimagovernance im Rahmen der nationalen Klimabeiträge 
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Algerien
Politischer Träger: Aussenministerium (MAE); Ministerium für Umwelt und erneurbare Energien (MEER) (als technischer Partner)
Gesamtlaufzeit: 2018 bis 2021

Ausgangssituation

Mit der Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens im Oktober 2016 hat die algerische Regierung die Bedeutung und Notwendigkeit des Klimaschutzes erkannt und sich zu nationalen Klimabeiträgen (INDCs) verpflichtet. Im Bereich der Minderung sehen diese eine Reduzierung von Treibhausgasen von 22 Prozent mit internationaler Unterstützung bis 2030 vor, wovon sieben Prozent aus Eigenmitteln finanziert werden sollen. Im Bereich der Anpassung verweisen die algerischen Klimabeiträge auf die Notwendigkeit, einen nationalen Anpassungsplan zu erarbeiten und die im Nationalen Klimaplan vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen. Obwohl Algerien bereits mehrere Strategien entwickelt, die Aspekte des Klimawandels integrieren, und relevante Institutionen geschaffen hat, muss die Klimagovernance noch weiter gestärkt werden.

Ziel

Die Klimagovernance im Rahmen der nationalen Klimabeiträge ist gestärkt. 

Vorgehensweise

Im Anschluss an das Projekt „Unterstützung bei der Umsetzung des Nationalen Klimaplans“, das im Oktober 2018 endete, leitete das Vorhaben einen Konsultationsprozess mit den Partnern ein, um die Projektziele und Indikatoren neu zu definieren und zu planen. Die Umsetzung der operativen Aktivitäten beginnt im November 2019.

Das Projekt zielt darauf ab, die Klimagovernance durch einen partizipativen und multisektoralen Ansatz zu fördern. Der Partner ist dabei das algerische Außenministerium, das für die Vertretung der Klimapolitik Algeriens auf internationaler Ebene zuständig ist und die Anlaufstelle für die UN-Klimarahmenkonvention darstellt. Folgende Ziele sollen umgesetzt werden:

  • Stärkung der institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Klimagovernance durch die Verbesserung der Steuerungs- und Koordinationsmechanismen
  • Integration von Anpassungs- und Minderungsaspekten der INDC in die Planungs- oder Strategiedokumente zweier Pilotsektoren 
  • Einrichten von Mechanismen für das Monitoring und die Berichterstattung der Wirkungen der Anpassungs- oder Minderungsaktivitäten in den Pilotsektoren
  • Ausarbeitung lokaler Klimapläne auf Grundlage eines methodischen Leitfadens für die gendersensible Umsetzung der algerischen Klimabeiträge auf lokaler Ebene

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