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Ukraine

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 1993 in der Ukraine. Sie unterstützt die ukrainische Regierung unter anderem bei Reformprozessen in der öffentlichen Verwaltung. Weitere Schwerpunkte sind nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Energieeffizienz und Klimaschutz.

Ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine steuert die GIZ zurzeit gemeinsam mit ihren Auftraggebern 15 bestehende Projekte in der Ukraine um. Insgesamt umfasst die schnelle Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Union für die Ukraine 70,2 Millionen Euro.

Zum Beispiel hat die GIZ eine digitale Luftbrücke zur Innovationsförderung und Wissensvermittlung aufgebaut. Über diese können Entwicklerinnen und Ingenieure aus der Ukraine im Falle von Bauschäden schnelle Beratung über ein virtuelles Netzwerk erhalten. So können Bau- und Infrastrukturschäden schnell instandgesetzt werden. Kleinbusse und Lastwagen dienen – ausgestattet mit IT-Equipment, satellitengestütztem Internet, 3D-Druckern, Holz- und Metallfräsen und Solaranlagen – in der Ukraine als mobile Werkstätten. Mit Hilfe des ersten ausgebauten Fahrzeugs hat die lokale Bevölkerung ein ehemaliges Hotel renoviert. Dieses bietet nun Unterkunft für 80 Binnenvertriebene.

Dafür, dass die Hilfe auch jetzt zuverlässig ankommt, sorgt das über Jahre gewachsene Netzwerk der GIZ. So haben rund 330 Kommunen Stromgeneratoren erhalten, um Suppenküchen oder Krankenhäuser betreiben zu können. Außerdem hat die GIZ die Gemeinden mit dringend benötigtem Material versorgt: Darunter Wassertanks, Zelte, Schlafsäcke und Feldbetten – und auch mit mobilen Lichtmasten, Kleinbaggern und Schneidemaschinen, mit denen Kommunen Straßen freiräumen können, um die Versorgung zu sichern. In 155 Lkw wurden insgesamt circa 54.000 Artikel geliefert. Die Hilfe geht aber weiter: Die GIZ berät die Gemeinden zum Beispiel, wie sie das Kriegsrecht richtig anwenden. Rund 1.200 Kommunen nutzen in mehr als 3.250 Veranstaltungen bereits das Beratungsangebot.

Die GIZ unterstützt die Ukraine dabei, die Energieversorgung für ihre Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) koordiniert die GIZ Spenden von deutschen Unternehmen aus dem Energiesektor. Dazu gleicht sie den Bedarf der ukrainischen Stromversorger mit dem verfügbaren Material ab und organisiert den Transport von Deutschland in die Ukraine. Zu den dringend benötigten Energiegütern gehören Transformatoren, Notstromaggregate oder Materialien zur Reparatur von Stromleitungen. Die ersten Lieferungen haben die Ukraine Ende Juni erreicht. Weitere sind derzeit in Vorbereitung. Daneben hat das BMWK bis zu 3,5 Millionen Euro für den Kauf von neuen Energieversorgungsgütern zur Verfügung gestellt. Die GIZ organisiert die Beschaffung der Güter.

Die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden hat für die GIZ höchste Priorität. Deshalb unterstützt die GIZ Mitarbeitende und deren Familienangehörige in der Ukraine auf verschiedenen Ebenen: Sie versorgt ihre nationalen Kolleginnen und Kollegen fortlaufend mit Informationen und konkreten Handlungsoptionen und bietet psychologische Beratungsangebote. Alle deutschen und internationalen Mitarbeitenden haben die Ukraine auf Weisung der Bundesregierung verlassen. Mit ihrem Sicherheitsrisikomanagement beobachtet und bewertet die GIZ die Lage genau und steht in ständigem Austausch mit der Bundesregierung und mit ihren nationalen Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

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