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Ukraine

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 376
Internationale Mitarbeiter*innen: 49
Entwicklungshelfer*innen: 4
Integrierte Fachkräfte: 2

(Stand: 31.12.2020)

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt die Ukraine im Auftrag der Bundesregierung seit 1993. Seit 2009 betreibt die GIZ ein Landesbüro in Kiew. 

Die Ukraine ist ein Land mit einer reichen Kultur, fruchtbaren Böden und großem wirtschaftlichen Potenzial. Obwohl das Bildungsniveau der Bevölkerung hoch ist und sich das Land mit einer wachsenden IT-Branche immer mehr zu einem attraktiven Standort für innovative Technologien entwickelt, steht die Ukraine mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten ihrer Unabhängigkeit weiterhin vor immensen Herausforderungen. Insbesondere mit Blick auf die Annäherung an den EU-Binnenmarkt gibt es großen Reformbedarf: Veraltete Industrieunternehmen, eine hohe Diskrepanz zwischen Qualifikation und Bedarf auf dem Arbeitsmarkt, Schwache Institutionen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene und unzureichende öffentliche Dienstleistungen sind allesamt Faktoren für das niedrigste Pro-Kopf Einkommen in Europa. Der Energieverbrauch ist drei- bis viermal höher als im europäischen Durchschnitt und viele Gebäude sind stark sanierungsbedürftig. Gleichwohl unternimmt die Ukraine wichtige Schritte für ihre weitere Entwicklung. Mit der Ratifizierung des Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union im Jahr 2017 wurde ein wichtiger Grundstein für eine europäische Zukunft gelegt.

Durch den bewaffneten Konflikt im Osten kommt es allerdings immer wieder zu politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die das Land destabilisieren. 

Die GIZ ist im Auftrag von vier deutschen Ministerien, für die Europäische Union (EU) sowie für weitere internationale Partner in der Ukraine tätig.

Die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit hat derzeit folgende Schwerpunkte:

  • Gute Regierungsführung
  • Energieeffizienz und Klima
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Im Bereich der guten Regierungsführung unterstützt die GIZ Reformprozesse in der öffentlichen Verwaltung. Dienstleistungen für Bevölkerung und Wirtschaft sollen verbessert werden. Ein dafür entwickeltes digitales, transparentes Vergabesystem (PROZORRO) für öffentliche Aufträge fördert fairen Wettbewerb und spart dadurch öffentliche Mittel ein. Im ganzen Land profitieren zudem Gemeinden von einer umfassenden Dezentralisierungsreform.

Damit die Ukraine ihre Klimaziele erreicht, fördert die GIZ nachhaltiges Bauen und die umweltfreundliche Sanierung von öffentlichen und privaten Gebäuden. Mit modernen Technologien verbessert sich die Energieeffizienz, wodurch Kosten reduziert werden können. Auf diese Weise schont das Land Ressourcen und verringert seinen CO2-Ausstoß.

Um die Wirtschaftsentwicklung des Landes zu stärken, arbeitet die GIZ mit der ukrainischen Regierung daran, das EU-Assoziierungsabkommen umzusetzen. Standards und Normen der Ukraine sollen an die der EU angepasst und Handelshemmnisse abgebaut werden. Weiterhin unterstützt die GIZ die berufliche Bildung und passt sie an die Bedarfe des Arbeitsmarktes an.

Darüber hinaus unterstützt das Bundesunternehmen die ukrainische Regierung dabei, Perspektiven für die Ostukraine zu entwickeln und dadurch die Folgen der Krisensituation im Osten des Landes zu bewältigen. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die GIZ dort Gemeinden, die Binnenvertriebene aufgenommen haben.

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