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Ernährungssicherung

Eine gesunde und nachhaltige Ernährung für alle Menschen zu erreichen, ist eine der größten globalen Herausforderungen. Wir arbeiten weltweit daran, Ernährungssysteme krisenfest, gerecht und zukunftsfähig zu gestalten.

2024 hungerten schätzungsweise 673 Mio. Menschen, und damit jeder zwölfte Mensch weltweit (8,2%) und jeder fünfte Mensch in Afrika. 

2 Mrd.

Menschen nehmen zu wenig Vitamine und Mineralstoffe auf.

43 %

der Erwachsenen weltweit sind übergewichtig.

2,6 Mrd.

Menschen können sich keine gesunde Ernährung leisten.

Die Hauptursachen für Hunger und Ernährungsunsicherheit

  • Konflikte
  • wirtschaftliche Krisen
  • Ungleichheit und hohe Nahrungsmittelpreise
  • klimawandelbedingte Wetterextreme

Hinzu kommt, dass sich mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung keine gesunde Ernährung leisten kann. Sie decken ihren Kalorienbedarf hauptsächlich durch Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais und Reis. Dies führt dazu, dass 2 Mrd. Menschen nicht ausreichend Mikronährstoffe zu sich nehmen, um ihren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu decken. Gleichzeitig hat der Wandel von Ernährungsmustern dazu geführt, dass Übergewicht in der Welt zunimmt, auch in Ländern, die weiterhin stark von Unterernährung betroffen sind. Weltweit sind rund 43 % der Erwachsenen übergewichtig. 

Unsere Vision für globale Ernährungssicherheit 

Es ist möglich, die zukünftige Bevölkerung von 10 Milliarden Menschen in 2050 gesund und im Einklang mit planetaren Grenzen zu ernähren. Dazu braucht es eine grundlegende Transformation unserer Agrar- und Ernährungssysteme.

Was sich ändern muss:

  • weniger Nahrungsmittelverluste und -verschwendung
  • nachhaltigere Produktionsweisen
  • veränderte Konsumgewohnheiten weltweit

Wie die GIZ Ernährungssicherheit fördert

Schematische Darstellung eines Kreislaufs. Im Zentrum steht Ernährungssicherheit, darauf folgen die sechs  Segmente zu: Stabilisierung, Friedensförderung; Einkommen; Ernährung und Hygiene ; Katastrophenrisiko- und klimaintelligentes Ressourcenmanagement; Basisgesundheit; Produktion von/Versorgung mit Nahrungsmitteln. Aussen um den Kreis stehen rote Pfeile mit Herausforderungen, innerhalb wiederholt das Wort Resilienz.
Ernährungssicherung im Kontext multipler Krisen

Die GIZ setzt auf einen sektorübergreifenden, integrierten Ansatz. Wir arbeiten entlang der vier Dimensionen von Ernährungssicherung: 

 

Verfügbarkeit
Zugang
Verwendung und Verwertung
Stabilität

Downloads

  • Globale Ernährungssicherheit
    Positionspapier des FMB
    pdf
    601,84 KB
  • Ernährung – Nutrition
    Positionspapier des FMB
    pdf
    774,81 KB
  • GIZ Service Profile Food and Nutrition Security
    (Nur auf Englisch und Französisch verfügbar – Only available in English and French)
    pdf
    911,97 KB
  • Profil de prestations de la GIZ Sécurité alimentaire et nutritionnelle
    (Nur auf Englisch und Französisch verfügbar – Only available in English and French)
    pdf
    2,46 MB

Einblicke

Reportage

„Der Klimawandel kriegt mich nicht klein“

Der Klimawandel setzt die Nahrungsmittelproduktion weltweit unter Druck. Ein Besuch in Kenia zeigt, wie verbesserte Pflanzensorten Ernten sichern. Mit der Initiative „Crops to End Hunger“ hat die GIZ Forschungsstationen fit für die Zukunft gemacht.

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Eine lächelnde Frau in grüner Jacke mit dem Seed-Co-Logo hält in einem vertrockneten Maisfeld einen weißen Maiskolben.
Thema

Reisanbau in Thailand: Zwei Millionen Euro hebeln 120 Millionen

Wie öffentliches Geld und internationale Zusammenarbeit Investitionen in den Klimaschutz anziehen.

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Zwei Menschen schütteln Reis aus geflochtenen Körben.
Interview

„Internationale Zusammenarbeit ist eine Frage der Vernunft“

UNICEF und GIZ arbeiten seit rund 15 Jahren zusammen. Das zahlt sich besonders in Krisengebieten aus, erläutert Verena Knaus. Als Leiterin von UNICEF in Berlin ist sie verantwortlich für die Partnerschaft mit Deutschland.

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Drei Schülerinnen sitzen nebeneinander in einem Klassenraum, lächeln in die Kamera und tragen bunte Kopftücher sowie Schulrucksäcke.
Passende Expertise der GIZ: Relevante nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs):
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