Mit Wirtschaftskooperationen die Artenvielfalt in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik schützen

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Wirtschaftskooperation und Biodiversität in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik (DaBio II)
Auftragageber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Kofinanziert von: Europäische Union
Land: Dominikanische Republik und Zentralamerika (Guatemala, Costa Rica, Honduras, El Salvador)
Politischer Träger: Zentralamerikanisches Integrationssystem
Gesamtlaufzeit: 2019 bis 2025

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Ausgangssituation

Die biologische Vielfalt Zentralamerikas macht acht Prozent des globalen Artenreichtums aus. Sie ist durch die unkontrollierte Ausweitung der Agrargrenzen und einseitige Bewirtschaftungsmethoden bedroht. Zudem verschmutzen Landwirtschaft und Urbanisierung die Böden, Gewässer und maritimen Gebiete. Durch die schwindenden Ökosysteme verstärken sich außerdem die Folgen des Klimawandels.

Ziel

Die Privatwirtschaft in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik leistet in Zusammenarbeit mit Akteur*innen aus Regierung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einen Beitrag zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität terrestrischer und mariner Ökosysteme.

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Vorgehensweise

Das Vorhaben berät die Zentralamerikanische Kommission für Umwelt und Entwicklung (CCAD) des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA). Es geht darum, die strategische Kooperation mit der Privatwirtschaft im Bereich Biodiversität bei der Überarbeitung der regionale Umweltstrategien und Politiken verstärkt zu berücksichtigen.

Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben regionale und nationale Unternehmensnetzwerke dabei, ihr Serviceangebot im Bereich Biodiversität zu erweitern. So können die Netzwerke Sachkenntnisse und Instrumentenwissen vermitteln und Unternehmen darin beraten, die Biodiversität in ihr Handeln zu integrieren. Die Anwendung von Instrumente zur Förderung des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, sensibilisiert Unternehmen für die Bedeutung von Biodiversität. Zudem befähigt es sie, Biodiversitätsaspekte verstärkt in ihren Strategien zu berücksichtigen.

Zu den zentralen Elementen des Vorhabens zählt es zudem, Partnerschaften mit der Privatwirtschaft sowie Multi-Akteurspartnerschaften aufzubauen. Sie dienen dem Schutz der Biodiversität, dem Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechtem Vorteilsausgleich sowie ökosystem-basierter Anpassung. Die Allianzen ermöglichen es, diese Themen systematischer zu bearbeiten und in Politik sowie Gesellschaft zu verankern. Ein zentraler Umsetzungspartner des Vorhabens ist das Unternehmernetzwerk INTEGRARSE.

Stand: März 2022

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