28.05.2018

Schulmahlzeiten und Beschäftigungsprogramme: Perspektiven für die Ärmsten

„Niemanden zurücklassen“ ist ein Prinzip der Agenda 2030. Besonders benachteiligte Gruppen profitieren. Zum Beispiel über zwei Millionen Schulkinder in Malawi.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist ein globaler Entwicklungsplan mit einem inklusiven und partizipativen Ansatz. Sie soll allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen und verspricht, dabei „niemanden zurückzulassen“.

Mit ihrer Ausrichtung auf internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Länder dabei, die internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Im Mittelpunkt der Agenda stehen die Menschen – ein besonderer Fokus liegt dabei auf benachteiligten Gruppen, wie Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderung, indigenen Bevölkerungsgruppen und Menschen auf der Flucht.

Eines dieser Länder ist Malawi. Für die malawische Regierung ist soziale Sicherung ein wesentliches Element, um die Armut im Land erfolgreich zu verringern und Perspektiven für die Menschen zu schaffen. Beispielsweise fördert die GIZ im Auftrag des deutschen Entwicklungsministeriums, dass Essen für rund 2,2 Millionen Kinder bereitgestellt wird. Damit erhöhen sich auch ihre Bildungschancen: Kinder, die keinen Hunger leiden müssen, haben mehr Kraft und Ausdauer und können konzentrierter lernen – außerdem sind sie weniger anfällig für Krankheiten. Bessere Bildung schafft wiederum bessere Perspektiven für die Kinder.

An 17 Schulen werden die Mahlzeiten für die Kinder von Teilnehmern eines öffentlichen Beschäftigungsprogramms zubereitet. Dieses Programm ist eine weitere Maßnahme, die die Lebensbedingungen der Menschen verbessern soll. Rund 451.000 Menschen nehmen daran teil. Sie sollen ihre Einkommen und Beschäftigungssituationen verbessern.

Beide Programme – Schulmahlzeiten und Beschäftigungsförderung – tragen dazu bei, dass Malawi seinen Bewohnern Perspektiven eröffnet und niemanden zurücklässt.