2017.2031.7

Das Abfallmanagement Serbiens verbessern und der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft

Klimasensibles Abfallmanagement (DKTI)
Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Serbien
Dauer
Partner
Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz der Republik Serbien
DSC_13531111

Ausgangssituation

Serbien modernisiert schrittweise seine Abfallmanagementprozesse. Dabei will es sich stärker an den politischen Maßgaben der Europäischen Union für Abfallmanagement, auch im Hinblick auf eine Kreislaufwirtschaft, orientieren. Für die Abfallwirtschaft sind in Serbien die lokalen Selbstverwaltungen zuständig. Die meisten Kommunen entsorgen ihre Abfälle auf Deponien, die modernen Managementstandards nicht entsprechen, und setzen dabei klimaschädliche Treibhausgase frei.

Obwohl die Primärabfalltrennung in Serbien gesetzlich geregelt ist, funktioniert das Recycling in der Praxis nicht. Wertstoffe aus Siedlungsabfällen werden überwiegend von informellen Sammler*innen gesammelt, die bei der Bereitstellung von Recycling-Diensten Pionierarbeit leisten.

Ziel

Das serbische Umweltministerium arbeitet eng mit den lokalen Selbstverwaltungen zusammen, um eine kreislaufwirtschaftlich orientierte Politik für verbessertes Abfallmanagement umzusetzen, und führt innovative Modelle für die Einbeziehung informeller Ressourcensammler*innen in kommunale Abfallmanagementsysteme ein.

DSC_1433222

Vorgehensweise

Auf nationaler Ebene berät das Vorhaben staatliche Institutionen und Unternehmen der Abfallwirtschaft bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.

Auf regionaler und lokaler Ebene unterstützt es drei Regionen bei der Durchführung von Pilotprojekten zur Einführung kreislaufwirtschaftlicher Verfahren in ihre Abfallmanagementsysteme. Parallel dazu verbessert das Vorhaben administrative Strukturen und Kompetenzen mit dem Ziel, informelle Sammler*innen einzubinden, die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen zu fördern und so stärker integrierte Abfallmanagementdienste zu entwickeln.

Mit drei Hauptkomponenten setzt das Vorhaben die folgenden Schwerpunkte:

  • politische und strategische Konsultationen auf nationaler Ebene zur Verbesserung der strategischen Rahmenbedingungen durch Förderung eines klimasensiblen Kreislaufwirtschaftskonzepts für das Abfallmanagement;
  • Erprobung kreislaufwirtschaftlicher Geschäftsmodelle in Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft;
  • Einführung bewährter Verfahren für ein kreislaufwirtschaftskonformes Abfallmanagement auf lokaler Ebene zur Minderung des Treibhausgasausstoßes.

Stand: Juli 2021

DSC_14703333
  • Circular Economy Impact Assessment: Electrical and Electronic Equipment Sector
    pdf
    873,93 KB
  • Procena uticaja primene cirkularne ekonomije: Sektor električne i elektronske opreme
    pdf
    1,04 MB
  • Circular Economy Impact Assessment: Food waste in HORECA sector
    pdf
    1,07 MB
  • Procena efekata uvođenja cirkularne ekonomije: Otpad od hrane u HORECA sektoru
    pdf
    1,06 MB
  • Circular Economy Impact Assessment: Plastic Packaging sector
    pdf
    1,44 MB
  • Procena efekata uvođenja cirkularne ekonomije: Sektor plastične ambalaže
    pdf
    1,54 MB
  • Inclusion of Informal Collectors into the Evolving Waste Management System in Serbia
    pdf
    2,29 MB
  • Analiza kapaciteta jedinica lokalne samouprave u pogledu stvaranja uslova za prelazak na cirkularnu ekonomiju
    pdf
    4,16 MB
  • Analysis of local self-governments capacities for creation of preconditions for the transition towards circular economy
    pdf
    2,83 MB
  • Circular Economy oriented Value Chain Guideline for HORECA Food Waste Utilisation
    pdf
    5,39 MB
Wird geladen