Geschwungene gelbe, orange und hellgrüne Bänder überlagern sich als dynamisches, freundliches Dekor

Globaler Partner für starke Märkte

Die Arbeit der GIZ schafft Mehrwert, für Länder weltweit, für Menschen vor Ort sowie für deutsche und europäische Unternehmen. Sie alle profitieren vom Zugang zu neuen Märkten, von fairem Handel sowie verlässlichen Lieferketten und Rohstoffnetzwerken. 

Geopolitische Umbrüche und wirtschaftliche Volatilität stellen Länder und Unternehmen vor tiefgreifende Herausforderungen. Deshalb sind neue Märkte und der Aufbau verlässlicher Partnerschaften essenziell, für Volkswirtschaften ebenso wie für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Gerade in dieser Phase sind Kontakte in alle Welt wichtiger denn je. 

Für uns bedeutet internationale Zusammenarbeit von jeher, mit wirtschaftlichen Akteuren weltweit zu arbeiten. Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung sind so umfassend, dass Regierungen sie nicht allein finanzieren und umsetzen können. Deshalb braucht es auch Unternehmen, Investorinnen und Investoren, die zusätzliches Geld, Ideen und Tatkraft einbringen. So können gute Lösungen schneller entstehen, weiterentwickelt werden und mehr Menschen erreichen – wovon wiederum auch der Privatsektor profitiert. 

Zwei Personen arbeiten konzentriert an Laptops in einem modernen Raum mit blauen Farbakzenten. Beide Personen tragen weiße Arbeitskittel.

Wir haben explizit die deutsche und europäische Wirtschaft im Blick und setzen auf eine neue Form der Zusammenarbeit für nachhaltigen Wohlstand weltweit. Wir arbeiten daran, Standards und Kooperationen so zu gestalten, dass deutsche und europäische Unternehmen im Ausland leichter agieren können. Dazu tragen beispielsweise verbesserte Rahmenbedingungen in den Partnerländern bei und bewährte sowie neue Formen der technischen und finanziellen Zusammenarbeit. 

Wir sind Türöffner und strategischer Partner für die Wirtschaft: 

Die GIZ kennt die Märkte und verknüpft sie mit deutschen Firmen

Wir arbeiten in rund 120 Ländern. Durch unseren langjährigen Einsatz vor Ort verfügen wir über ein dichtes Netzwerk mit Regierungen, Zivilgesellschaft und Wirtschaftsakteuren und kennen die Märkte. Wir unterstützen branchenübergreifend, erklärt Thorsten Giehler, Abteilungsleiter für Wirtschaft, Beschäftigung und Soziale Entwicklung bei der GIZ: „Die internationale Zusammenarbeit kann eine Art Türöffner- und Geländer-Funktion für Firmen aus Deutschland in den Schwellen- und Entwicklungsländern übernehmen. Die Partnerländer selbst erwarten dieses Einbetten in die Wirtschaftsbeziehungen immer stärker.“

Erklärt

Die Wirtschaft im Blick

Warum eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Privatsektor unabdingbar ist und was die neue geopolitische Lage damit zu tun hat.
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Illustration eines grossen Auges mit einer grünen Weltkarte in der Iris. Um das Auge herum befinden sich verschiedene Elemente: links Gebäude und gestapelte Münzen, rechts zwei Hände mit Puzzleteilen und im Hintergrund oben eine Sonne.

Die GIZ gestaltet Rahmenbedingungen

Wir arbeiten daran, in Partnerschaft mit dem Globalen Süden geeignete Rahmenbedingungen für lokale, deutsche und europäische Unternehmen zu schaffen, die die Interessen beider Seiten berücksichtigen. Dazu gehören die Verbesserung von Geschäftsbedingungen vor Ort, der Ausbau nachhaltiger Infrastruktur oder das berufliche Training junger Menschen. Damit der Mangel an qualifiziertem Personal kein Investitionshemmnis für europäische Firmen in Afrika darstellt, bilden wir dort gemeinsam mit Partnern im Rahmen der Sonderinitiative „Invest for Jobs“ Fach- und Führungskräfte aus. 

Zwei deutsche Automobilzulieferer berichten, wie sie in Tunesien Fuß gefasst haben und welche Rolle der Tunesische Automobilverband und die GIZ dabei spielten.

Wir unterstützen auch die deutsche Privatwirtschaft mit einem passgenauen Angebot dabei, Fachkräfte oder Auszubildende für den Einsatz in Deutschland zu gewinnen. Wir engagieren uns für eine faire und transparent gestaltete Fachkräftemigration. 

Die GIZ trägt dazu bei, seltene Rohstoffe zu sichern

Für die grüne Transformation sind Rohstoffe essenziell. Deutschland und die EU bleiben vom Import dieser strategisch wichtigen Rohstoffe abhängig, beispielsweise für die Elektrifizierung der europäischen Wirtschaft. Die GIZ engagiert sich dafür, Rohstoffe nachhaltig verfügbar zu machen und Wertschöpfungsketten mit den Partnerländern aufzubauen.

Dafür ist die GIZ sehr gut aufgestellt: „Wir kennen die Akteure und Interessen auf beiden Seiten und sind sowohl in den Partnerländern als auch in Europa und Deutschland hervorragend vernetzt“, sagt Kristian Lempa, der bei der GIZ die Abteilung für Globale Politik, Governance und Städte leitet, im Interview.

Interview

„Eine europäische Antwort auf die Rohstofffrage“

Lithium, Seltene Erden und stabile Lieferketten sind wichtige Pfeiler für die grüne und digitale Transformation der europäischen Wirtschaft. Kristian Lempa, Leiter Global Policy, Governance and Cities bei der GIZ, erklärt unsere Rolle in der Rohstoffversorgung und warum nachhaltige Partnerschaften ein Vorteil sind.

Mehr „Eine europäische Antwort auf die Rohstofffrage“
Zwei Hände halten einen dunklen, unbearbeiteten Gesteinsbrocken in einer schwach beleuchteten Umgebung.

Die GIZ stärkt nachhaltige Lieferketten

Krisen und Kriege zeigen, wie fragil Handelsbeziehungen sein können. Unternehmen brauchen stabile und nachhaltige Lieferketten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Außerdem fordern rechtliche Vorgaben, dass Unternehmen transparent darlegen, wie ihre Zulieferer Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Die GIZ setzt sich für nachweisbar faire Produktionsbedingungen ein, von denen alle profitieren. So werden Partnerschaften nachhaltig und Lieferketten stabil. 

In der Landwirtschaft etwa unterstützen wir nachhaltige Praktiken, die zu grüneren, faireren und inklusiveren Agrarlieferketten beitragen.

Reportage

Wertvolle Ernte

Nachhaltige Lieferketten stabilisieren Geschäfte. Ein Besuch in Ghana zeigt, wie die GIZ Kleinbäuerinnen und -bauern im Globalen Süden unterstützt und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Firmen stärkt.

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Infografik zur Kakao-Lieferkette: Ein lächelnder Kakaobauer mit frischen Kakaoschoten in einer stilisierten Kakaofrucht, verbunden mit einem EU-Container auf hellgrünem Hintergrund.

Die GIZ erleichtert den Handel für Unternehmen

Internationaler Handel ist ein Motor für Wirtschaftswachstum und Entwicklung. Nicht nur die aktuellen Verwerfungen internationaler Handelspolitik, auch komplexe Zollvorschriften und undurchsichtige Verfahren stellen Unternehmen vor Herausforderungen. Die GIZ nutzt ihre Erfahrung und ihre Partnerschaften dafür, globale Handelserleichterungen umzusetzen. So wird das Wirtschaften zwischen Ländern schneller, sicherer und günstiger.

„Handelserleichterungen fördern Investitionen – und Investitionen ermöglichen wiederum bessere und effizientere Grenzverfahren. Beide Entwicklungen verstärken sich gegenseitig“, weiß Birgit Viohl von der Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO). Die GIZ helfe dabei, das Abkommen für Handelserleichterungen weltweit umzusetzen, betont die WTO-Expertin im Interview.

Von der Arbeit der GIZ für nachhaltige Entwicklung profitieren nicht nur Partner vor Ort, sondern auch Unternehmen in Europa. Gleichzeitig ist die Privatwirtschaft ein wichtiger Partner für nachhaltige Entwicklung und für die Erreichung der Ziele der Agenda 2030. Wirtschaftliche Zusammenarbeit ist die Grundlage für nachhaltigen Wohlstand weltweit – eine Win-win-Situation für alle.

Interview

„Die GIZ wird als wichtiger Partner der WTO wertgeschätzt“

Weniger Bürokratie, mehr Wachstum: Birgit Viohl von der Welthandelsorganisation (WTO) erklärt, wie dynamischer Handel gelingt – und wie die GIZ Staaten weltweit dabei unterstützt, Zollabfertigungen zu beschleunigen.

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Porträt einer lächelnden Frau mit blondem Bob und rotem Lippenstift in grauem Blazer vor dunklem Hintergrund.
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