Waldlandschaften in Afrika wiederherstellen

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Großflächige Wiederherstellung von Waldlandschaften in Afrika (AREECA)
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
Land: Kamerun, Kenia, Malawi, Ruanda
Politischer Träger: Ruanda: Ministry of Environment (MoE); Kenia: Ministry of Environment and Forestry (MoEF); Malawi: Ministry of Natural Resources, Energy and Mining (MNREM); Kamerun: Ministry of Environment, Protection of Nature and Sustainable Development (MINEPDED) und Ministry of Forestry and Wildlife (MINFOF)
Gesamtlaufzeit: 2020 bis 2025

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Ausgangssituation

Entwaldung und Bodendegradation werden durch den Klimawandel und nicht nachhaltige Landnutzungspraktiken verstärkt. Sie stellen eine Bedrohung für Ökosysteme, Bodenfruchtbarkeit sowie Nahrungs- und Wassersicherheit in Afrika dar. Unzureichender Zugang zu und mangelnde Verwaltung von materiellen Ressourcen und landwirtschaftlichen Innovationen sowie unangepasste Richtlinien verhindern, dass Länder Waldlandschaften großflächig restaurieren können.

Ziel

Großflächige Wald- und Landschaftswiederherstellungen (Forest Landscape Restoration, FLR) erzielen einen erhöhten wirtschaftlichen, ökologischen und klimabezogenen Nutzen der Landschaften. Die Partnerländer haben ihre Möglichkeiten ausgebaut, um umfangreiche FLR-Maßnahmen fördern zu können.

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Vorgehensweise

Bei der Restaurierung von Waldlandschaften geht es darum, ökologische und produktive Funktionen degradierter Ökosysteme in baumreichen Landschaften wiederherzustellen. Dadurch wird die Widerstandsfähigkeit der Landschaften und der dort lebenden Menschen erhöht. Gleichzeitig speichern die regenerierten Waldlandschaften zusätzlichen Kohlenstoff wodurch das Klima geschützt wird. 

Um landesweit und regional signifikante Fortschritte zu erzielen, konzentriert sich das Vorhaben darauf partizipative FLR-Interventionen zu entwickeln und auf ausgewählten Landflächen in den Partnerländern umzusetzen. In weiteren Maßnahmen bereitet das Vorhaben zusätzliche Landflächen für FLR-Interventionen vor, fördert weitere FLR-Mittel, verbessert das Wissensmanagement und stärkt den Süd-Süd-Austausch, einschließlich Wirkungsmonitoring und Kompetenzaufbau.

Das Programm wurde als Verbundvorhaben der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) beauftragt und wird gemeinsam mit den Verbundpartnern unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeite (GIZ) GmbH umgesetzt. Zu den Partnern gehören die Entwicklungsagentur der Afrikanischen Union (AUDA-NEPAD), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Weltnaturschutzunion (IUCN), das World Resources Institute (WRI), die Weltbank sowie die Welt-Naturstiftung (WWF).

Stand: Juli 2021

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