Impfstoffproduktion in Ruanda unterstützen

Unterstützung des Aufbaus der ruandischen Impfstoffproduktion

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land
  • Politische Träger

    Mehrere

  • Gesamtlaufzeit

    2022 bis 2025

  • Produkte und Fachexpertise

    Wirtschaft und Beschäftigung

Ausgangssituation

Obwohl sich die medizinische Versorgung Ruandas in den letzten Jahren wesentlich verbessert hat, ist das Land weiterhin von Medikamenten- und Impfstoffimporten abhängig. Allein für 2024 wird mit Ausgaben über 100 Millionen US-Dollar für die Einfuhr von Medikamenten gerechnet.

Um die Versorgung mit Medikamenten und Impfstoffen sicherzustellen, will die ruandische Regierung ein kontinentales Zentrum für die pharmazeutische und biotechnologische Produktion aufbauen. Als Ausgangspunkt dient die angekündigte Produktionsstätte des deutschen Unternehmens BioNTech, die sich derzeit im Aufbau befindet.

Hiervon ausgehend möchte die ruandische Regierung eine vollständige Wertschöpfungskette zur Impfstoffproduktion entwickeln. Dafür benötigen die verantwortlichen staatlichen und nichtstaatlichen Akteure in Ruanda zusätzliche Kompetenzen, um geeignete Rahmenbedingungen für die pharmazeutische und biotechnologische Branche zu schaffen und privatwirtschaftliche Investitionen zu fördern.

Ziel

Ruandas Voraussetzungen für den Aufbau des pharmazeutischen und biotechnologischen Bereichs haben sich verbessert.

Vorgehensweise

Das Vorhaben bildet Mitarbeitende ruandischer Behörden fort, damit sie die Bedarfe der pharmazeutischen und biotechnologischen Branchen besser verstehen und strategische Entscheidungen treffen. Außerdem fördert es die Vernetzung mit internationalen und regionalen Organisationen, wie der African Medicines Agency. Beteiligte besuchen internationale Tagungen und nehmen so eine führende Rolle ein. Die ruandische Arzneimittelaufsichtsbehörde (Rwanda Food and Drug Authority) wird insbesondere in der Organisationsentwicklung unterstützt.

Hierbei arbeitet das Vorhaben eng mit der Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ zusammen, die zur Aus- und Fortbildung qualifizierter Arbeitskräfte der Pharmazie und Biotechnologie beiträgt und Investitionen in den pharmazeutischen und biotechnologischen Bereich fördert.

Stand: April 2023

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