Sport für Entwicklung

Sport für Entwicklung

Sport bewegt und bildet

Sport ist eine Sprache, die überall auf der Welt gesprochen und verstanden wird. Fußball und andere Sportarten begeistern Kinder in einem Flüchtlingscamp genauso wie einen Staatspräsidenten. Alter, Herkunft oder Kultur spielen keine Rolle, wenn der Ball rollt. Deshalb wurde Sport international von der UN „als Mittel zur Förderung der Bildung, der Gesundheit, der Entwicklung des Friedens“ anerkannt. Auch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit nutzt „Sport für Entwicklung“. Denn durch Sport leben Kinder und Jugendliche nicht nur gesünder. Sie lernen auch Verantwortung zu übernehmen, sich fair zu verhalten und Konflikte friedlich zu lösen. Das sind Schlüsselqualifikationen, die ihnen später zum Beispiel den Einstieg in die Berufswelt erleichtern. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bildet hierfür Trainerinnen und Trainer aus. Diese sind Vorbilder, Vertrauenspersonen und vermitteln den Kindern und Jugendlichen ein stärkeres Selbstwertgefühl und helfen ihnen, Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Als Teil des Trainings sprechen sie Gesundheitsthemen wie HIV-Prävention oder Alkoholmissbrauch an. Sport bewegt also nicht nur, er bildet auch. 

Zusammen mit lokalen und internationalen Partnern aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nachhaltige Sportangebote, die auch zur Stärkung der Zivilgesellschaft oder Demokratieförderung beitragen. So setzt Sport als innovatives Instrument Impulse für Veränderungen und nachhaltige Entwicklung – sowohl für jedes einzelne Kind, als auch für eine ganze Gesellschaft.