Sport für Entwicklung

Sport für Entwicklung

Sport bewegt und bildet

Sport kann einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen leisten. Sie lernen dabei etwas über Fairness und Toleranz, stärken ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen und entwickeln die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Sport bewegt nicht nur, er bildet auch. Deshalb fördert die Bundesregierung „Sport für Entwicklung“. Sie sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der internationalen Millennium Entwicklungsziele (MDGs). Neben Bildung hat „Sport für Entwicklung“ außerdem Schnittmengen mit Gesundheitsförderung, Gewaltprävention, Hygiene, Gleichstellung der Geschlechter, Inklusion und selbst mit Umweltthemen.

Auch die Vereinten Nationen haben die Bedeutung des Sports für Entwicklung in der Resolution 58/5 aus dem Jahr 2003 „als Mittel der Förderung von Bildung, Gesundheit, Entwicklung und Frieden“ anerkannt. Sport kann, so lautet die Grundthese, eine wichtige gesellschaftspolitische und sozial-integrative Wirkung entfalten. Besonders geeignet dafür sind weitverbreitete Sportarten, die ohne großen Aufwand betrieben werden können.

„Sport für Entwicklung“ ist in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ein Querschnittsthema mit Bezügen zu verschiedenen entwicklungspolitischen Zielen der Bundesregierung. Deshalb soll sein Stellenwert in der EZ künftig zunehmen. Damit das gelingt, möchte die GIZ noch stärker mit privaten Partnern und Nichtregierungsorganisationen kooperieren und mit ihnen gemeinsame Pilotvorhaben durchführen. Über den nationalen Bereich hinaus strebt die GIZ auch „strategische Allianzen“ mit internationalen Organisationen, Netzwerken und nationalen Institutionen der Kooperationsländer an. Die vielfältigen Kontakte und Verbindungen sollen am Ende immer dem einen Ziel dienen: Erfahrungen und Ansätze aus der Welt des Sports verstärkt in der Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen.