Gemeinsam mit internationalen Partnern
Die internationale Gemeinschaft hat sich im Rahmen der Agenda 2030 verpflichtet, Landdegradation zu stoppen, Wasserressourcen nachhaltig zu bewirtschaften und Ökosysteme zu schützen (insbesondere in SDG 6 und SDG 15).
Zentraler politischer Rahmen unserer Arbeit ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD). Es ist das einzige völkerrechtlich verbindliche Abkommen, das sich explizit mit Böden, Landdegradation und Desertifikation befasst.
Die UNCCD verbindet Umwelt- und Entwicklungsziele und hat mit dem Konzept der Landdegradationsneutralität (Land Degradation Neutrality, LDN) einen globalen Referenzrahmen geschaffen. Ziel ist es, den weiteren Verlust fruchtbarer Böden zu vermeiden, Degradation zu reduzieren und bereits geschädigte Flächen wiederherzustellen. Damit hat die Konvention stark an Bedeutung gewonnen: Gesunde Böden gelten heute als Voraussetzung für Ernährungssicherheit, Klimaanpassung und Biodiversitätsschutz.
Darüber hinaus bilden internationale Wasserabkommen eine wichtige Grundlage für unsere Arbeit für nachhaltiges Wassermanagement. Dazu zählen insbesondere die UN-Wasserkonvention (UN Watercourses Convention) sowie die UNECE-Wasserkonvention. Sie fördern eine gerechte, nachhaltige und kooperative Nutzung grenzüberschreitender Wasserressourcen, verbessern den Schutz der Wasserqualität und stärken die effiziente Nutzung von Wasser in Zeiten zunehmender Knappheit.