Durchgeführte Veranstaltungen 2017

06122017

Wenn Hilfe zum Risiko wird – In Konfliktregionen wird Entwicklungszusammenarbeit immer gefährlicher

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Die Welt ist aus den Fugen geraten, heißt es in vielen Beiträgen zur globalen Entwicklung. Tatsächlich leben rund 1,5 Milliarden Menschen in Staaten, die von Konflikten und Gewalt geprägt sind. Diese Menschen benötigen dringend Unterstützung, ihre Regierungen Beratung beim Aufbau stabiler Strukturen. Für staatliche wie nicht-staatliche Hilfsorganisationen werden Einsätze in Krisenländern jedoch immer gefährlicher. Konfliktparteien nehmen immer weniger Rücksicht auf ihre Arbeit. Wie gehen die Organisationen und ihre Mitarbeiter mit den wachsenden Risiken um?    

Über diese und andere Fragen diskutierten: 

  • Renate Becker, Regionaldirektorin Mittlerer Osten der Welthungerhilfe   
  • Philipp Frisch, Leiter für humanitäre Fragen bei Ärzte ohne Grenzen  
  • Jürgen Koch, Landesdirektor Mali der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Moderation: Ulrike Scheffer, Hauptstadtredaktion Der Tagesspiegel   

Artikel Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/politik/angriffe-auf-entwicklungsorganisationen-wenn-hilfe-zur-gefahr-wird/20687610.html

 

17092017

Von Panama bis Afrika: Der Kampf gegen Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung in Entwicklungsländern – Wo stehen wir?

Donnerstag, 27. September 2017

Im April 2016 gelangten Daten einer panamaischen Anwaltskanzlei an die Öffentlichkeit, die ein Schlaglicht auf ein internationales System aus Briefkastenfirmen, anonymen Konten, Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung warfen. Ein System der Verschleierung illegaler Finanzströme mit gravierenden Folgen. Laut Schätzungen fließen pro Jahr eine Billion Euro illegal aus Entwicklungs- und Transformationsländern ab, wo sie fehlen um Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Korruption verschärft soziale Unterschiede und höhlt demokratische Strukturen aus. Auch Terroristen finanzieren sich mithilfe dieser dunklen Kanäle. Die Enthüllungen im Zusammenhang mit den „Panama-Papers“ zogen Ermittlungen und politische Initiativen nach sich. Was ist daraus geworden?

Über diese und andere Fragen diskutierten:

  • Rostyslav Ogryzko, Gesandter-Botschaftsrat der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland
  • Peter Conze, Vorstandsmitglied Transparency International
  • Christiane Schuppert, Antikorruptions-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Moderation: Ulrike Scheffer, Hauptstadtredaktion Der Tagesspiegel

Artikel Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/politik/diskussion-zu-panama-papers-korruption-geht-an-die-substanz-vieler-laender/20406700.html

 

05072017

Viren kennen keine Grenzen – Was sind die Lehren aus der Ebola-Epidemie in Westafrika?

Mittwoch, 05. Juli 2017

Weltweit treten täglich gefährliche Infektionskrankheiten auf. Werden sie zu spät entdeckt, falsch eingeschätzt oder behandelt, können sie vielen Menschen das Leben kosten. So wie in Westafrika, wo 2014 und 2015 mehr als 10.000 Menschen an Ebola starben.

Die betroffenen Staaten wurden durch die Epidemie in ihrer Entwicklung zurückgeworfen. Auch außerhalb Afrikas traten einzelne Krankheitsfälle auf, denn durch Handel und Tourismus können sich Erreger heute rasant verbreiten. Was tut Deutschland, um dieser Bedrohung zu begegnen?  

Über diese und andere Fragen diskutierten:

  • Hermann Gröhe (CDU), Bundesgesundheitsminister
  • Prof. Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts
  • Tanja Gönner, Vorstandsprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Moderation: Ulrike Scheffer, Hauptstadtredaktion Der Tagesspiegel 

Artikel Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/wissen/lehren-aus-ebola-die-naechste-seuche/20029484.html   

 

18052017

Afrika macht Schule: Mehr Ausbildung, mehr Jobs – funktioniert das in Afrika wirklich?

Donnerstag, 18. Mai 2017

Trotz vieler Rückschläge wird Afrika als Chancenkontinent gepriesen. Doch warum verlassen dann gerade junge Afrikaner ihre Heimat auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven?

Die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten haben sich - nicht zuletzt durch gezielte Entwicklungsprogramme - zweifellos verbessert. Auch eine weltweit beachtete Start-up-Szene hat sich in Afrika etabliert. Dennoch werden die Zukunftsversprechen offenbar nicht eingelöst. Muss die Entwicklungszusammenarbeit mit Blick auf die junge Generation also auf den Prüfstand?

Über diese und andere Fragen diskutierten:

  • Audrey Namdiero-Walsh, Next Einstein Forum
  • Günter Nooke, persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin
  • Ibou Diop, Humboldt-Universität Berlin / Vorstand AfricAvenir
  • Martin Weiss, Abteilungsleiter Afrika der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Moderation: Ulrike Scheffer, Hauptstadtredaktion Der Tagesspiegel 

Artikel Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/berlin/entwicklungszusammenarbeit-wie-schafft-man-perspektiven-fuer-junge-afrikaner/19830652.html

 

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