Ausgangssituation
Ob in Kirgistan, Benin oder Deutschland: Viele Menschen in ländlichen Räumen stehen weltweit vor ähnlichen Herausforderungen. Klimawandel, schwindende Biodiversität und fruchtbare Böden erschweren vielerorts eine ausreichende, gesunde Ernährung und zukunftsfähige Beschäftigungsmöglichkeiten. Es ist daher wichtig, Landökosysteme und ihre Ressourcen (Boden, Wasser, Biodiversität) zu schützen, langfristig zu nutzen und ihre Leistungen wiederherzustellen. Sie sind Lebens- und Wirtschaftsgrundlage im ländlichen Raum und die Voraussetzung für eine Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme.
Ziel
Ländliche Räume sind weltweit resilienter und ermöglichen es Menschen, Institutionen sowie Landschaften, sich an herausfordernde Veränderungen anzupassen und sich von Schocks zu erholen.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das BMZ resiliente ländliche Räume weltweit zu stärken und agiert in drei Schwerpunkten:
Land Governance und Nachhaltiges Landmanagement fördern: Es berät dabei, Landressourcen zu schützen, wiederherzustellen und langfristig zu nutzen, vor allem durch Fach- und Politikberatung zu internationalen Abkommen. Zudem berät das Vorhaben zu Landrechten für die langfristige Landbewirtschaftung zu sichern.
Agrarökologische Transformation voranbringen: Das Vorhaben fördert die Agrarökologie, um Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltig zu gestalten. Es unterstützt den internationalen Austausch von Wissen und fördert Resilienzstrategien für lokale Gemeinschaften.
Resiliente ländliche Entwicklung stärken: Das Vorhaben unterstützt räumliche und ganzheitliche Ansätze, um ländliche Räume ökologisch, sozial und ökonomisch langfristig zu entwickeln. Anhand der Themenfelder Beschäftigung, Finanzierung und Bioökonomie fördert das Vorhaben die strukturellen Bedingungen ländlicher Räume.
Darüber hinaus berücksichtigt das Vorhaben in allen Schwerpunkten Klimaresilienz und Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit, Jugend sowie Menschen in vulnerablen Situationen.
Stand: März 2025