Drei Kleinbäuerinnen und Kleinbauern stehen auf einem Feld mit Mucuna-Bohnen und halten ihre Ernte in der Hand. Copyright: GIZ/Faith Innocent

Böden schützen und wiederherstellen – für Ernährung und Klimaschutz

Globalvorhaben Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherung (ProSoil)

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Kofinanzierer

    Europäische Union (EU), Bill and Melinda Gates Foundation

  • Gesamtlaufzeit

    2014 bis 2027

  • Produkte und Fachexpertise

    Ländliche Entwicklung und Agrarwirtschaft

Ausgangssituation

Weltweit geht immer mehr fruchtbarer Boden verloren, jedes Jahr eine Fläche so groß wie ein Drittel Deutschlands. Das hat schwerwiegende Konsequenzen für die Welternährung und das Klima. Am schlimmsten betroffen sind die Trockengebiete in Asien, Afrika und Lateinamerika. Hier leiden besonders Menschen, die vom Ackerbau leben, denn ihre Felder sichern ihre Ernährung und Existenz. Fruchtbare Böden sind außerdem nach den Ozeanen der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher der Welt und schützen damit das Klima. Es braucht daher Ansätze, um Böden umwelt- und klimafreundlich zu nutzen.

Ziel

Agrarökologische Ansätze, die Böden umweltfreundlich und klimaintelligent schützen sowie unfruchtbare Böden wiederherstellen, sind in ausgewählten Kooperationsländern flächendeckend umgesetzt.

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Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die lernen ihr Land mit agrarökologischen und klimaintelligenten Methoden vor Bodenabtrag zu schützen sowie die Bodenfruchtbarkeit wiederherzustellen und zu erhalten. Dazu bietet es Schulungen und Beratung für Bäuerinnen und Bauern sowie landwirtschaftliche Berater*innen an.

Mit staatlichen Institutionen, der Wissenschaft und Forschung, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft schafft das Vorhaben die Rahmenbedingungen, um einen Wandel im Agar- und Ernährungssystem zu fördern. Denn es verankert das Thema politisch, institutionell und gesellschaftlich. Das sichert die Ernährung und leistet einen wichtigen Beitrag zur „Neutralität der Landdegradation“ (Land Degradation Neutrality, LDN), einem nachhaltigen Entwicklungsziel der Vereinten Nationen.

Das Vorhaben verankert zudem Wissen in Lehrplänen von Bildungseinrichtungen und unterstützt den Austausch zwischen den beteiligten Ländern und Institutionen.

Stand: Juli 2023

Weitere Informationen

Referenz

Drei Agrarwirt*innen schauen sich ihre Pflanzen an.

Die Ausbreitung der Wüsten stoppen: Gut für die Ernte und das Klima

Fachexpertise

 Ein Lastwagen lädt Abfälle ab.

HARIT Ticker - die Blockchain-basierte Plattform für Bio Kompost

Projekt

Eine Bäuerin mit einem Vermi-Kompostbeet

Organischen Kohlenstoff im Boden fördern