09.07.2019

Von Koka zu Kokain – das vergessene Glied in der Kette

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH präsentiert eine Fotoausstellung über Vorurteile und Realitäten.

„Denen war es ganz egal, dass wir nichts mehr zu essen hatten“, sagte Moly Checya, eine ehemalige Koka-Bäuerin, über Konflikte in einer Drogenanbauregion in Peru.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Familien Drogenpflanzen anbauen müssen? Ob es Alternativen zum Drogenanbau gibt? Und was hat das mit Ihnen zu tun?

Wenn ja, freuen wir uns, von Ihren Gedanken und Erfahrungen zu hören. Wenn nicht, laden wir Sie ein, bei unserer Ausstellung zu alternativer Entwicklung mehr darüber zu erfahren.

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die Schlafmohn und Koka anbauen, sind das vergessene Glied in der Drogenlieferkette. Alternative Entwicklung setzt an den Ursachen des illegalen Anbaus von Drogenpflanzen an und schafft Perspektiven. In Projekten werden Bauernfamilien unterstützt, auf legale Produkte wie Kaffee oder Kakao umzusteigen und nachhaltige wirtschaftliche Alternativen aufzubauen.

In einer Fotoausstellung reisen wir mit Ihnen durch den Regenwald Perus, über die Schlafmohnfelder in Afghanistan, zurück nach Bonn und geben Einblicke in das Konzept der alternativen Entwicklung. Hinterfragen Sie bestehende Mythen über den Anbau von Drogenpflanzen bei einem Quiz und genießen Sie frisch gemahlenen Kaffee aus einem Projekt der Alternativen Entwicklung in Myanmar.

Veranstaltungsort/-zeit

GIZ, Foyer Mäanderbau  
Friedrich-Ebert-Allee 36
53113 Bonn

Dienstag, 9. Juli 2019, 11.45 Uhr bis 14.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung der GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist vom 9. Juli bis zum 31. August täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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