Indisch-Deutsches Energieforum

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Indisch-Deutsches Energieforum
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Land: Indien
Partner: Bureau of Energy Efficiency, Ministry of Power, Government of India
Gesamtlaufzeit: 2008 bis 2011

India. Signing of an agreement at a forum event. © GIZ

Ausgangssituation

Das indisch-deutsche Energieforum wurde 2006 von der deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem indischen Premierminister Dr. Manmohan Singh ins Leben gerufen. Es soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Energiesicherheit, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Investitionen in Energieprojekten sowie gemeinsame Forschung und Entwicklung fördern. Am Forum aktiv beteiligt sind die indische und die deutsche Regierung, öffentliche Institutionen und die Privatwirtschaft. Ein indisch-deutsches Symposium zum Thema Energieeffizienz im Mai 2008 in Neu-Delhi gab dem bilateralen politischen Dialog zusätzlichen Schub.

Das Forum hat drei thematische Arbeitsgruppen gebildet:

  • Verbesserung der Effizienz von Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen
  • Dezentralisierte Elektrizitätserzeugung auf der Grundlage von Biomasse und anderen erneuerbaren Ressourcen
  • CDM-Projekte im Energiesektor

Ziel

Unterstützung des Zustandekommens konkreter Kooperationsprojekte, die sich aus dem indisch-deutschen Energiedialog entwickeln.

Vorgehensweise

Der indisch-deutsche Dialog soll zur Identifizierung und Umsetzung konkreter Kooperationsprojekte auf der Grundlage fester politischer Verpflichtungen beitragen und zur Entwicklung eines Marktes für erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz führen.

 India. Study tour organised for senior ministry officials. © GIZ

Für das indisch-deutsche Forum wird ein ständiges Büro in Neu-Delhi eingerichtet, das als Plattform für entstehende Netzwerke fungiert, den bilateralen politischen Dialogs logistisch unterstützt und mit inhaltlichen Vorschlägen unterfüttert. Auf der Umsetzungsebene leistet das Büro Unterstützung bei der Entwicklung einzelner Projekte, bei der Einbeziehung wichtiger Akteure und bei der Identifizierung geeigneter Finanzierungsmöglichkeiten.

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