Bilaterale Energiepartnerschaften und -dialoge

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Bilaterale Energiepartnerschaften
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)​​​​​​​
Land: Global; Äthiopien, Algerien, Brasilien, China, Chile, Indien, Jordanien, Marokko, Mexiko, Südafrika, Tunesien​​​​​​​
Politischer Träger: Energieministerien der beteiligten Partnerländer​​​​​​​
Gesamtlaufzeit: 2016 bis 2022

7. Deutsch-Indisches Energieforum in Berlin, September 2016. © GIZ/Trappe

Ausgangssituation

Deutschland setzt sich für nachhaltige Energieversorgung ein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) will daher auch international für die Energiewende werben und neue Partner gewinnen. Zentrales Instrument dafür sind bilaterale Energiepartnerschaften, die jeweils direkt zwischen Deutschland und einem Partnerland geschlossen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzt aktuell 11 Energiepartnerschaften um: in Äthiopien, Algerien, Brasilien, Chile, China, Jordanien, Indien, Marokko, Mexiko, Südafrika und Tunesien. Die Partnerschaften verknüpfen Regierungsdialog mit praktischer, zielorientierter Projektarbeit und binden die deutsche Wirtschaft ein.

Ziel

Wirtschaftliche und sozial gerechte Transformation der Energiesysteme in den Partnerländern.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt das BMWK dabei, bestehende Partnerschaften umzusetzen und den Dialog mit weiteren Ländern aufzubauen. Dazu arbeitet es in vier Handlungsfeldern:

  • Politischer Regierungsdialog: Vorbereitung von Steuerungs- und Arbeitsgruppentreffen, Unterstützung bei Durchführung und Nachbereitung.
  • Fachliche Beratung von Projektpartnern.
  • Einbindung der Wirtschaft in Beiräten und Dialogveranstaltungen.
  • Kommunikation von Fortschritten und energiepolitischen Fragestellungen.

Insgesamt zwölf Sekretariate in Berlin und in den Partnerländern unterstützen den politischen Dialog und dienen als Anlaufstellen für deutsche und ausländische Interessenten. Die Beteiligung der Wirtschaft ist dabei ausdrücklich erwünscht: Firmen können Erfahrungen teilen und ihre Technologien und Dienstleistungen präsentieren.

Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von Frauen in der Energiebranche. Das Vorhaben unterstützt die Vernetzung und den Austausch unter Energieexpertinnen und schafft Sichtbarkeit in internationalen Foren. Dazu hat es die globale Kommunikationskampagne „Women Energize Women“ (#womenenergize), Mentoringprogramme und virtuelle Kurse für Wissenstransfer etabliert. Ein Highlight war die Frauenkonferenz in München im Mai 2022, bei der sich rund 250 Expert*innen aus aller Welt zu den dringlichsten Fragen der Energiewende austauschten.

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