Proklima: Ozonschicht schützen – Klima schonen

Proklima

Das Montrealer Protokoll ist von 24 Regierungen und der Kommission der Europäischen Gemeinschaft im September 1987 unterzeichnet worden. Mit dem Abkommen wurden chlor- und bromhaltige Chemikalien wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) weltweit verboten. Sie führen in der Atmosphäre zu chemischen Prozessen, die die Ozonschicht abbauen. Bis heute haben 196 Vertragsstaaten das Montrealer Protokoll ratifiziert. Es ist damit das einzige universal ratifizierte Umweltabkommen.

Deutschland ist drittgrößter Geber des Multilateralen Fonds (MLF), der zum Montrealer Protokoll gehört. 20 Prozent seiner Einzahlungen in den Fonds leistet Deutschland mit bilateralen Projekten.

Im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit Proklima rund 40 Partnerländer technisch und strategisch bei der Umsetzung von Bestimmungen aus dem Montrealer Protokoll und anderer internationaler Konventionen. 

Insgesamt hat Proklima bisher mehr als 240 Projekte durchgeführt, die den integrierten Ozon- und Klimaschutz mit Blick auf natürliche Kältemittel und energieeffiziente Anwendungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern vorantreiben.

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Proklima berät Regierungen...

bei der Umstellung von Sektoren und unterstützt Unternehmen in der Wahl der am besten geeigneten Technologien zum Einsatz von natürlichen Kältemitteln. Mit Hilfe der Mittel aus dem MLF konnte Proklima bisher zur Reduktion und Aufgabe des Verbrauchs von mehr als 8.100 Tonnen ozonschädigender Substanzen beitragen und damit rund 100 Millionen Tonnen CO2 vermeiden, die auf das Klima wirken.

Dabei spielen Technologiekooperationen zwischen deutschen Lieferanten und Produktionsunternehmen in den Partnerländern eine wichtige Rolle. Proklima hat bisher rund 100 Unternehmen, etwa in den Bereichen Kühl- und Klimaanlagen sowie der Kunststoffproduktion, dabei unterstützt, ihre Produkte ozon- und klimafreundlich zu gestalten, herzustellen, den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und auf den Markt zu bringen. Das umfasst den ganzen Lebenszyklus der Geräte – vom Aufbereiten der Rohstoffe, über Produktion, Wartung und Reparatur bis zu ihrem umweltgerechten Recycling.

Eine umfassende Darstellung der Programmaktivitäten und Ergebnisse finden Sie auf unseren englischen Seiten.

Kontakt

Bernhard Siegele
bernhard.siegele@giz.de
Telefon: +49 6196 79-1968
Fax: +49 6196 7980-1968


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