28.11.2022

Forum Entwicklung: Biodiversität in Gefahr – lassen sich unsere Lebensgrundlagen (noch) retten?

Diskussion beim Forum Entwicklung von GIZ, Frankfurter Rundschau und hr-iNFO

Alle vier Sekunden verschwindet Waldfläche in der Größe eines Fußballfeldes. Bis zu 150 Pflanzen- und Tierarten gehen jeden Tag verloren. Vor allem wir Menschen zerstören die Ökosysteme der Welt und damit auch unsere eigenen Lebensgrundlagen.

Die UN-Biodiversitätskonferenz im Dezember eröffnet die Chance für eine Trendwende: Regierungen aus aller Welt treffen sich in Montréal, um ein globales Übereinkommen für biologische Vielfalt für das kommende Jahrzehnt zu treffen. Das Ziel: Gesellschaft und Wirtschaft müssen die biologische Vielfalt schonen, statt ihr zu schaden, weil sie die Ressourcen der Natur benötigen, um den Rohstoff- und Ernährungsbedarf der Menschheit zu decken. Dabei steht der Globale Süden im Fokus. Dort spürt man die Folgen des Biodiversitätsverlustes schon jetzt am meisten, dort befindet sich ein Großteil der Gebiete mit besonders reicher Artenvielfalt und dort sind Ernährungs- und finanzielle Nöte am größten. 

Wie kann die Trendwende gelingen? Welche Lösungsansätze gibt es schon? Und welche Verantwortung tragen Unternehmen? Darüber diskutieren diese Gäste beim nächsten Forum Entwicklung:

Dr. Frauke Fischer, Autorin, Dozentin für internationalen Naturschutz, Tropenbiologin, Unternehmensberaterin

Hannah Emde, Tierärztin, Autorin, Vorsitzende des Nepada Wildlife e.V., bekannt aus der ARD-Dokumentation „Hannah goes wild“

Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation und Nachhaltigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Procter & Gamble

Kirsten Hegener, GIZ-Expertin für Biodiversität, Wald und Landwirtschaft

Moderation: Tobias Schwab, Frankfurter Rundschau

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 28. November 2022, 18:30-20:00 Uhr im Saalbau Südbahnhof, Hedderichstraße 51, 60594 Frankfurt am Main

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden hessischen Corona-Bestimmungen für öffentliche Räume.

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