Das Storyportal der GIZ

Willkommen im Storyportal der GIZ. Hier bieten wir Ihnen spannende Einblicke in die Arbeit der GIZ weltweit, stellen interessante Menschen vor und ergründen mit Expert*innen aktuelle Themen der internationalen Zusammenarbeit.

Marcel Fratzscher, im Anzug mit Krawatte vor blauem Hintergrund, der beim Sprechen beide Hände gestikulierend vor sich hält.
Interview

„Kürzungen im Entwicklungsetat sind ein Fehler“

Marcel Fratzscher hält Investitionen im Globalen Süden für genauso wichtig wie im Inland. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sagt, ohne offene Märkte und internationale Partnerschaften sinkt unser Wohlstand.
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Lacina Koné und Anna Sophie Herken
Interview

„Das alte Afrika existiert nicht mehr“

Von der Abhängigkeit zur digitalen Souveränität: Afrika definiert seinen Platz in der globalen Technologieordnung neu. Lacina Koné, Generaldirektor und CEO von Smart Africa, und GIZ-Vorstandsmitglied Anna Sophie Herken sprechen darüber, warum Europa und Afrika gemeinsam handeln müssen und warum beide Kontinente mehr davon profitieren können, als ihnen bewusst ist.
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Nahaufnahme einer Hand, die ein Smartphone in lila Farbe hält, während die andere Hand einen Stift hält. Im Hintergrund ist ein Notizbuch sichtbar, und der Fokus liegt auf den Händen.
Reportage

Lernen mit Indien: KI-Sprachassistenten

Bei Künstlicher Intelligenz (KI) kommen deutsche und indische Interessen zusammen. Warum es wichtig ist, dass KI-Systeme mit vielen Sprachen trainieren, zeigt ein Besuch auf dem Subkontinent.
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Fokus Wasser

Infografik

Wasser für alle

Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit. Wasserknappheit bedroht Milliarden Menschen – unsere Infografik zeigt Herausforderungen und Lösungswege.

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Grafik mit einer Weltkugel in einer Landschaft
Hintergrund

Die wichtigsten Fragen zur globalen Wasserkrise

Die Welt verbraucht zu viel Wasser. Gleichzeitig sind viele Menschen immer noch nicht ausreichend mit sauberem Wasser versorgt. Die UN-Wasserkonferenz 2026 soll Lösungen bringen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Wasserkrise.

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Wasserkanister
Interview

„Wasserkooperationen können Konflikte deutlich entschärfen“

Susanne Schmeier ist Professorin für Wasserkooperationen, Recht und Diplomatie in den Niederlanden. Ihre Forschung zeigt: Konflikte um Wasser lassen sich vorausschauend managen – am besten mit internationaler Unterstützung. 

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Susanne Schmeier
Erklärt

Die globale Wasserkrise betrifft uns alle

Klimawandel und Übernutzung machen Wasser zu einem knappen Gut. Wie die GIZ daran mitarbeitet, diese Krise zu bewältigen, erklärt unser Kollege Dieter Rothenberger. Er koordiniert die Projekte, mit denen wir die Wasser- und Sanitätsversorgung weltweit verbessern.

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Grafik mit ikonografischer Darstellung von Wasserkreislauf

Vorgestellt: Gesichter der GIZ

Vielfalt, die unser Leben trägt – Biodiversität rund um den Globus

Nahaufnahme eines Orang-Utans mit rotbraunem Fell, der zwischen grünen Blättern im Wald sitzt.
Orang-Utans sind ein Symbol für Indonesiens biologische Vielfalt: Im Norden Sumatras leben nur noch rund 12.000 der Tiere – Waldrodungen und Wilderei bedrohen ihren Lebensraum. Als „Gärtner des Waldes“ verbreiten die Tiere Samen und tragen zur Regeneration des Regenwaldes bei. Von ihrem Schutz profitieren auch die Menschen: Intakte Wälder speichern Kohlenstoff, sichern Wasser und Lebensgrundlagen. Die GIZ unterstützt das südostasiatische Land im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie dabei, seinen Artenreichtum zu erhalten.
Luftaufnahme eines verzweigten, kurvigen Flusssystems, das sich durch dichtes grünes Mangroven- oder Sumpfgebiet schlängelt.
Das Amazonasgebiet ist weit mehr als nur Regenwald: Es ist eine der größten biologischen Bibliotheken der Erde – und birgt noch unzählige Geheimnisse. Das Amazonasbecken erstreckt sich über neun Länder und vereint Wälder, Flüsse, Feuchtgebiete und einzigartige Ökosysteme. Brasilien beherbergt den größten Teil. Das Wissen Indigener Völker und Erkenntnisse aus dieser einzigartigen Natur kommen der gesamten Menschheit zugute. Wie Schutz und nachhaltige Entwicklung gelingen können, zeigt der Amazonienfonds, den die GIZ im Auftrag Deutschlands begleitet.
Eine junge Frau mit orangefarbenem Kopftuch sitzt in einem einfachen Raum auf einem Bett und hält ein Bild mit gemalten Bäumen und einem breiten blauen Fluss in die Kamera.
Junge Nachbarin des größten Mangrovenwaldes der Erde: Lamia lebt am Rande des UNESCO-Weltnaturerbes Sundarbans in Bangladesch. Sie weiß, wie wichtig dieser Lebensraum ist und dass Menschen Teil der Biodiversität sind. Die Sundarbans bieten in Bangladesch die Lebensgrundlage für mehr als 3,5 Millionen Frauen, Männer und Kinder. Die GIZ hat Gemeinschaften dabei unterstützt, Wald nachhaltig zu nutzen und Frauen in den Dörfern zu stärken. So wurde Naturschutz zur Zukunftsperspektive für alle.
Eine Person steht in einem schmalen Kanu und stakt durch ein flaches Gewässer, das von schwimmenden Wasserpflanzen mit kleinen lila Blüten bedeckt ist.
Der Kafue-Fluss gilt als Lebensader Sambias. Rund die Hälfte der Menschen in seinem Einzugsgebiet ist auf sein Wasser angewiesen – für Landwirtschaft, Industrie und zum Trinken. Überschwemmungen in der Kafue-Aue sind zudem wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Doch Übernutzung, Umweltzerstörung und der Klimawandel bedrohen den Fluss und damit die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier. Im Auftrag des BMZ und der EU unterstützt die GIZ die Regierung, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft dabei, den Kafue zu schützen, geschädigte Landschaften zu renaturieren und Wasser langfristig gerecht und nachhaltig zu nutzen.
Unterwasseraufnahme von Seegraswiesen, in deren Mitte gelb-orange Röhrenschwämme aus dem Bewuchs herausragen.
Seegras wirkt unscheinbar, ist aber ein wichtiger Baustein der Meeresnatur in der Ostkaribik. Die Unterwasserwiesen bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Schutz und tragen zur Stabilität der Küsten bei. Doch Klimawandel, Verschmutzung und die Übernutzung der Meere setzen ihnen zu. Die GIZ arbeitet mit drei karibischen Inselstaaten – Dominica, St. Lucia sowie St. Vincent und die Grenadinen – daran, Meeresschutz und wirtschaftliche Entwicklung zu verbinden. So entsteht eine nachhaltige „Blue Economy“, die Meeres- und Küstenbiodiversität schützt und zugleich neue Einkommensmöglichkeiten schafft.
Eine Hand umfasst den Stamm eines jungen Baums im Wald, während Zweige und Blätter den Vordergrund rahmen.
Eine Hand am Stamm – ein Zeichen für Verantwortung: In Laos sind Wälder Lebensraum, Nahrungsquelle und Einkommensgrundlage für viele Menschen. Die Regierung hat sich verpflichtet, die Waldflächen auf 70 Prozent zu erhöhen. Die GIZ unterstützt nachhaltige Land- und Forstwirtschaft. So schützt die Bevölkerung ihren Tropenwald, bewahrt biologische Vielfalt und bindet klimaschädliches CO₂ – im Interesse aller. Laos hat sich als eines der ersten Länder weltweit den Zielen des Pariser Klimaabkommens verpflichtet.
Eine Person wandert auf einem hellen Felsgrat, während dahinter blau dunstige Bergketten in die Ferne reichen.
Der Fernwanderweg „Peaks of the Balkans“ führt durch die eindrucksvolle Bergwelt Albaniens, Montenegros und Kosovos. Die Route macht die biologische Vielfalt erlebbar und schafft Einkommen für Menschen vor Ort – etwa durch familiengeführte Unterkünfte, Wandertouren und regionale Produkte. Nachhaltiger Tourismus verbindet Erholung mit Naturschutz und fördert die Verständigung über Grenzen hinweg. Die GIZ hat den Weg mit lokalen Partnern initiiert: Wie eine Idee laufen lernte.
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