Das Storyportal der GIZ

Willkommen im Storyportal der GIZ. Hier bieten wir Ihnen spannende Einblicke in die Arbeit der GIZ weltweit, stellen interessante Menschen vor und ergründen mit Expert*innen aktuelle Themen der internationalen Zusammenarbeit.

Ein Mann in einem dunkelblauen Pullover mit Reißverschluss sitzt mit gefalteten Händen in einem modernen, begrünten Büro und blickt ruhig in die Kamera.
Porträt

Haltung zeigen

Warum sich der ehemalige Fußballstar Neven Subotic seit Jahren für Wasser in Afrika interessiert und weshalb er Grundsatzkritik an der internationalen Zusammenarbeit für überzogen hält.
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Ein Mann pflügt mit einem Ochsen ein schlammiges Feld. Der Mann ist barfuß und trägt T-Shirt und kurze Hose.
Hintergrund

Armut weltweit: Wie ungerecht ist die Welt?

Krisen, Konflikte und weniger Geld für Entwicklung treffen die Ärmsten am stärksten: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst weiter.
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Zwei Männer in Anzügen begrüßen sich in einem modernen Gebäude mit Rolltreppe im Hintergrund bei einem formellen Treffen.
Interview

„Ein Jahrzehnt des Vertrauens und der Zusammenarbeit zwischen ASEAN, Deutschland und Europa“

Deutschland und der südostasiatische Regionalverband ASEAN sind seit 2016 Entwicklungspartner. In unserem Exklusivinterview spricht Dr. Kao Kim Hourn, Generalsekretär der ASEAN, über die vertiefte Zusammenarbeit, die von langjährigen Partnern wie der GIZ unterstützt wird.
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Fokus Digitalisierung

Feature

Digitale Teamarbeit

In Ländern des Globalen Südens und in fragilen Kontexten entstehen digitale Lösungen, die international Maßstäbe setzen. Von den Erfahrungen kann Deutschland beim Aufbau seiner digitalen Regierungsarchitektur lernen.

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Reportage

Lernen mit Indien: KI-Sprachassistenten

Bei Künstlicher Intelligenz (KI) kommen deutsche und indische Interessen zusammen. Warum es wichtig ist, dass KI-Systeme mit vielen Sprachen trainieren, zeigt ein Besuch auf dem Subkontinent.

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Eine Gruppe von Frauen in weißen Kitteln geht gemeinsam über eine Straße, angeführt von einer Frau in brauner Kleidung, vor einem unscharfen Gebäude im Hintergrund.
Interview

„Unser Engagement ist keine Einbahnstraße“

Künstliche Intelligenz kann Entwicklung vorantreiben und neue Jobs schaffen. Dafür muss sie verantwortungsvoll eingesetzt werden, erklärt Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Porträt einer lächelnden älteren Frau mit dunklem, schulterlangem Haar und schwarzem Oberteil vor knallrotem Hintergrund.

Vorgestellt: Gesichter der GIZ

Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

Eine Frau hockt bei Sonnenuntergang am Strand neben einem mit gesammelten Dosen und Plastikflaschen gefüllten Sack und blickt aufs Meer.
Meeresschutz in Mexiko kommt auch den Meeren in Europa zugute: Strömungen verbinden die Ozeane miteinander, so dass Mikroplastik und Müll weltweit umhergetrieben werden. Der mexikanische Bundesstaat Oaxaca ist durch Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und Mülldeponien in Flussnähe besonders von der Plastikflut betroffen. Die GIZ hat dort im Auftrag des Bundesumweltministeriums mit Kommunen sowie der Fischerei- und Tourismusbranche zusammengearbeitet. So konnte etwa der Plastikverbrauch der teilnehmenden Hotels um ein Drittel gesenkt werden. Die Erfahrungen aus Oaxaca fließen in Mexikos Strategie für Kreislaufwirtschaft ein.
Zwei Männer betrachten lächelnd eine Computer-Platine auf einem Elektroschrott-Markt.
Blaupause für echte Kreislaufwirtschaft: Im „Computer Village“ in Nigerias Megacity Lagos sammeln lokale Händler ausrangierte Laptops, PCs und Handys. Von hier aus geht das wertvolle Material an professionelle Recycler. Dafür erhalten die Händler eine Prämie, die bereits beim Verkauf eines neuen Geräts im Globalen Norden einkalkuliert wurde. Nach dem Motto: „Eins auf den Markt bringen, eins recyceln.“ Gemeinsam mit Partnern hatte die GIZ das Modell entwickelt.
Nahaufnahme von behandschuhten Händen, die mit einem Schraubendreher eine elektronische Platine aus einem Altgerät demontieren.
Was als Pilotprojekt für Kreislaufwirtschaft in Nigerias „Computer Village“ begann, ist inzwischen ein Vorbild dafür, wie sachgemäßes Recycling finanziert werden kann. Diese Erfahrungen und das Know-how teilt die PREVENT Waste Alliance mit Fachleuten aus der Kreislaufwirtschaft weltweit. Das PREVENT-Sekretariat wird von der GIZ geleitet. Der Allianz gehören Organisationen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, öffentlichen Institutionen und Privatwirtschaft an – beispielsweise deutsche Unternehmen der Abfallwirtschaft.
Ein Taucher mit Unterwasserlampe schwebt über einem farbenprächtigen Korallenriff mit orangefarbenen, roten und rosafarbenen Korallen.
Unterwasserschätze schützen: Der Erhalt der Meeres-Biodiversität ist entscheidend für das globale Klima, denn die Ozeane binden große Mengen CO₂. In Südostasien setzt sich die GIZ gemeinsam mit dem Regionalverband ASEAN für den Schutz der Meere und Korallenriffe ein. Die marine Vielfalt ist dort besonders hoch, gleichzeitig aber durch Plastik gefährdet, das vom Land in den Ozean gelangt.
Eine Gruppe von Frauen in orangefarbenen Warnwesten sortiert gemeinsam Plastikmüll an einem Sammelpunkt im Freien.
Die GIZ unterstützt ASEAN-Mitgliedsstaaten dabei, gemeinsam den sich im Meer sammelnden Müll zu bekämpfen. Erkenntnisse und Erfahrungen aus lokalen Pilotprojekten werden geteilt, die dann dem Schutz der gesamten maritimen Region des Indopazifiks zugutekommen. Die gesamte Küstenlänge der ASEAN-Staaten beträgt ungefähr 130.000 Kilometer.
Draufsicht auf dicht aneinandergereihte grüne und gelbe Glasflaschen, von unten beleuchtet.
Vom Abfall zum Wertstoff: In Albanien werden Glasflaschen in der Regel nicht wiederverwertet. Im Auftrag der Europäischen Union und des Bundesentwicklungsministeriums unterstützt die GIZ das Land auf dem Westbalkan dabei, eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren – ein Beitrag auf dem Weg zum EU-Beitrittsprozess. Flaschen werden systematisch wiederverwertet oder zu Filtermaterialien upcycelt.
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