Pazifikinseln Karte
  • UMWELT UND KLIMA

Pazifikinseln

Zur Region Pazifik gehören 22 Länder und Territorien. Die über 7.500 Inseln der Region erstrecken sich über eine Fläche von 30 Millionen Quadratkilometern, wobei die Landmasse nur zwei Prozent dieser Fläche ausmacht.

Die GIZ arbeitet seit 1977 im Pazifik. Neben der drohenden Übernutzung natürlicher Ressourcen, begrenzten Binnenmärkten und großen Entfernungen zu den Exportmärkten ist die Gefahr durch den Klimawandel eine der größten Herausforderungen für die Region. Der steigende Meeresspiegel, höhere Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und eine Zunahme von extremen Wetterereignissen wie tropischen Wirbelstürmen und Fluten gehören zu den Folgen der Erderwärmung, die die Entwicklung der pazifischen Inseln gefährden.

Aufgrund der besonderen Herausforderungen durch den Klimawandel berät die GIZ derzeit 15 Inselstaaten, darunter Timor-Leste, sowie Regionalorganisationen im Rahmen der folgenden Programme:

  • Klimawandel in der pazifischen Inselregion (CCCPIR)
  • Anpassung an den Klimawandel und nachhaltige Energie (ACSE) – im Rahmen von CCCPIR
  • REDD+ – Walderhalt auf den pazifischen Inseln (REDD+ II)
  • Bewahrung der Meeresbiodiversität im Süd-Pazifik (MACBIO)

Auftraggeber der Programme sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Auswärtige Amt (AA), mit Finanzierungsbeiträgen der Europäischen Union (EU), der United States Agency for International Development (USAID), der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und des Commonwealth Australien, vertreten durch das australische Außen- und Handelsministerium (DFAT).

Die Programme haben ihr Büro in Suva, Fidschi, und sind dem GIZ-Landesbüro in Manila, Philippinen regional zugeordnet.