Pazifikinseln Karte
  • UMWELT UND KLIMA

Ozeanien

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 1977 in den Staaten der pazifischen Inselregion. Die verschiedenen Programme und Projekte sind regional dem GIZ-Landesbüro auf den Philippinen zugeordnet. Aktuell arbeiten 54 nationale und 19 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 15 integrierte Fachkräfte und 8 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in der Region (Stand 31.12.2017).

Zu den Inselstaaten Ozeaniens zählen 14 Länder: die Cookinseln, die Föderierten Staaten von Mikronesien, Fidschi, Kiribati, die Republik der Marshallinseln, Nauru, Niue, Palau, Papua-Neuguinea, Samoa, die Salomonen, Tonga, Tuvalu und Vanuatu. Die über 7.500 Inseln der Region erstrecken sich über eine Fläche von 30 Millionen Quadratkilometern, wobei die Landmasse nur zwei Prozent dieser Fläche ausmacht.

Neben der drohenden Übernutzung natürlicher Ressourcen, begrenzten Binnenmärkten und großen Entfernungen zu den Exportmärkten ist der Klimawandel eine der größten Herausforderungen für die Region. Der steigende Meeresspiegel, höhere Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und eine Zunahme von extremen Wetterereignissen wie tropischen Wirbelstürmen und Fluten gehören zu den Folgen der Erderwärmung.

Aufgrund der besonderen Herausforderungen durch den Klimawandel berät die GIZ derzeit 14 Staaten der pazifischen Inselregion, sowie Timor-Leste, und mehrere Regionalorganisationen zu folgenden Schwerpunkten:

  • Klimawandel in der pazifischen Inselregion
  • Anpassung an den Klimawandel und nachhaltige Energie
  • Walderhalt
  • Bewahrung der Meeresbiodiversität
  • Übergang zu kohlenstoffarmem Seetransport

Auftraggeber der Programme sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Auswärtige Amt (AA). Die Projekte werden außerdem durch die Europäische Union (EU), die United States Agency for International Development (USAID), die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und die Australische Regierung mitfinanziert.

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