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Laos

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist seit 1993 in der Demokratischen Volksrepublik Laos aktiv. Zurzeit beschäftigt sie etwa 30 internationale und rund 180 nationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 19 Entwicklungshelferinnen und -helfer sowie sieben integrierte Fachkräfte sind ebenfalls im Land tätig.

Laos zählt trotz eines rasanten wirtschaftlichen Aufschwungs und steigender Einkommen zu einem der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze – besonders betroffen ist hier die ländliche Bevölkerung. Die laotische Regierung hat sich das Ziel gesetzt, das bis 2020 zu ändern und vom jetzigen Status eines Least Developed Country (LDC) zu graduieren.

Die GIZ arbeitet in Laos zu folgenden Schwerpunkten:

  • Ländliche Entwicklung
  • Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung

Die Bevölkerung erhält in den ländlichen Gebieten umfangreichere, gesetzlich verankerte Landnutzungsrechte, und die Regierung wird bei der Entwicklung bodenpolitischer und landrechtlicher Vorschriften und Gesetze unterstützt. Außerdem wird die Regierung in nachhaltiger Forstnutzung und effektivem Schutzgebietsmanagement beraten, um Waldzerstörung und Artenverlust einzudämmen.

Um das schnelle Wachstum der laotischen Wirtschaft nachhaltig zu gestalten, unterstützt die GIZ das Land in den Bereichen arbeitsmarktorientierte Berufsausbildung, Integration in den ASEAN-Wirtschaftsraum sowie Zugang zu Krediten und anderen Finanzdienstleistungen.

Darüber hinaus wird ein durch die Europäische Union und die Schweiz mitfinanziertes Projekt zur Förderung guter Regierungsführung und der Zivilgesellschaft umgesetzt. Außerdem unterstützt die GIZ die Arbeit der Mekong River Commission.

Die Arbeit in Laos findet hauptsächlich im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) statt. Darüber hinaus gibt es auch gemeinsam finanzierte Vorhaben mit der Europäischen Union, der Schweiz, Australien und weiteren Partnern. Die GIZ arbeitet eng mit der deutschen Entwicklungsbank KfW zusammen.