Chile

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Mit der Rückkehr zur Demokratie 1990 nahm Deutschland die bilaterale Zusammenarbeit mit Chile wieder auf. Heute ist neben dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein sehr wichtiger Auftraggeber der GIZ in Chile. Landesweit sind circa 40 Experten für die GIZ tätig, darunter entsandte und nationale Mitarbeiter sowie CIM-Fachkräfte.

Aufgrund seines anhaltenden Wirtschaftswachstums und seiner politischen Stabilität gilt Chile als eines der Vorzeigeländer Lateinamerikas. 2010 wurde Chile als erstes Land Südamerikas in die OECD aufgenommen.

Die hohen Wachstumsraten gehen einher mit hohen Zuwachsraten im Energiebereich – der Stromverbrauch Chiles verdoppelt sich alle zehn Jahre. Der damit verbundene Ausbau konventioneller thermischer Kraftwerke und der steigende Verbrauch fossiler Brennstoffe ist mit einem hohen Anstieg an Treibhausgasemissionen verbunden. Chile hat sich mit seinem OECD-Beitritt jedoch dem Klimaschutz verpflichtet und ehrgeizige Treibhausgas-Minderungsziele verkündet. Um dies zu erreichen spielen regenerative Energien sowie Energieeffizienz eine zunehmend wichtige Rolle. Hier unterstützt die GIZ die chilenische Regierung mit verschiedenen Programmen in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Seit 1980 arbeiten die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (spanische Abkürzung CEPAL) und das BMZ zusammen, um eine sozial und ökologisch nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region zu fördern. Seit 2003 verbindet die beiden Akteure zudem eine strategische Partnerschaft, welche sich auf Grundlage gemeinsamer Werte, die Zusammenarbeit von BMZ-CEPAL mittels mehrjähriger Kooperationsprogramme, nochmals intensiviert hat. Das BMZ beauftragt dabei die GIZ mit der Umsetzung der Maßnahmen.

Einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes ist der Bergbau. In den vergangenen 10 Jahren belief sich der Anteil des Bruttoinlandproduktes (BIP) auf durchschnittlich 14,8 Prozent und machte über 50 Prozent der Exporte des Landes aus. Die GIZ hat die Aufgabe, im Rahmen eines Regionalvorhabens (Andenstaaten) den internationalen Austausch zu fördern und zur wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Gestaltung und Nutzung des Bergbaus beizutragen.

Zusammen mit chilenischen Partnerinstitutionen führt die GIZ Vorhaben im Bereich Dreieckskooperationen in unterschiedlichen Ländern Lateinamerikas durch, unter anderem zu den Themen Jugendbeschäftigung und Abfallmanagement.

Verbesserungspotenzial hat Chile im Bildungsbereich. Auffallend ist der zunehmende Fachkräftemangel, hier unterstützen CIM-Fachkräfte die chilenische Regierung. Andere integrierte CIM-Fachkräfte arbeiten in Themen wie Klimaanpassung, Innovationsmanagement etc.

 

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