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Botsuana

Botsuana und Southern African Development Community (SADC)

Das GIZ-Büro Gaborone ist seit 2012 für die Zusammenarbeit mit Botsuana und der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (Southern African Development Community –SADC) zuständig. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt die Umsetzung der SADC-Integrationsagenda seit 1985 und arbeitet seit mehr als 35 Jahren mit der Republik Botsuana zusammen. Aktuell arbeiten 52 nationale und 22 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 7 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2017).

 

Die SADC ist ein Zusammenschluss von 15 Staaten: Angola, Botsuana, DR Kongo, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Sambia, Seychellen, Simbabwe, Südafrika, Swasiland und Tansania. Gemeinsames Ziel ist es, Lösungsansätze für grenzüberschreitende Herausforderungen der Region zu erarbeiten. Die Organisation strebt eine politisch stabile, sozial gerechte und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung an, um die Armut in der Region zu bekämpfen und so einen Beitrag zu den Millenniumsentwicklungszielen der Vereinten Nationen zu leisten.

In den jüngsten Regierungsverhandlungen zwischen SADC und Deutschland wurden 2013 folgende Schwerpunkte der Zusammenarbeit bestätigt:

  • Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
  • Regionale wirtschaftliche Integration
  • Grenzüberschreitendes Wassermanagement

Als weitere Kooperationsbereiche wurden die Stärkung der SADC-Institutionen sowie die Zusammenarbeit für Frieden, Sicherheit und Good Governance in der Region festgelegt. Internationale und regionale Berater der GIZ arbeiten eng mit dem SADC-Sekretariat in Gaborone zusammen, das die Harmonisierung von SADC Politiken und Strategien koordiniert sowie durch die Bereitstellung strategischer Expertise die regionale Integration vorantreibt. Weitere wichtige Partner sind die SADC-Mitgliedsstaaten, Privatsektor und Nichtregierungsorganisationen sowie Think Tanks in der Region.

Die Republik Botsuana hat sich innerhalb kurzer Zeit von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem aufstrebenden Land mit mittlerem Einkommen entwickelt. Auf einer Fläche von der Größe Frankreichs leben 2 Millionen Menschen demokratisch und friedlich zusammen. Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche Herausforderungen zu überwinden. So fehlen ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte. Die GIZ berät und unterstützt ihre Partnerinstitutionen in der beruflichen Bildung dabei, diese Lücke zu schließen und die Angebote in der beruflichen Bildung nachhaltig zu verbessern. Das Vorhaben wird gemeinsam von der Regierung Botsuanas, der botsuanischen Bergbaukammer (Botswana Chamber of Mines) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.