Nepal

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Die GIZ arbeitet seit 1975 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Nepal, seit 1979 mit einem eigenen Büro in der Hauptstadt Kathmandu. Zurzeit sind rund 250 nationale, sowie 25 entsandte Mitarbeiter, 9 CIM-Fachkräfte, 24 Entwicklungshelfer, davon 6 aus dem Zivilen Friedensdienst (ZFD), für die GIZ in Nepal tätig.

Nepal ist auf dem Weg zur Demokratie. Nach Ende eines zehnjährigen Bürgerkriegs fanden 2008 Wahlen zur Bildung der Verfassunggebenden Versammlung statt. Nach dem anschließenden Rücktritt des Königs wurde Nepal als demokratische Republik ausgerufen. Nachdem die Verfassungsgebende Versammlung Mitte 2012 ohne Ergebnis aufgelöst wurde, fanden im November 2013 erneut Wahlen für eine Verfassungsgebende Versammlung statt. Bis zur Bildung einer neuen Regierung wird das Land von einer Übergangsregierung geführt.

In Folge des Konflikts hinkt Nepals Wirtschaftswachstum den boomenden Volkswirtschaften der Nachbarländer hinterher. Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Nepalesen haben die niedrigste Lebenserwartung in Asien, fast die Hälfte der Kinder leidet an chronischer Unterernährung. Seit Beginn der 1990er-Jahre konnten Kinder- und Müttersterblichkeit zwar jeweils um die Hälfte gesenkt werden, dennoch finden nur etwa ein Fünftel der Geburten in Anwesenheit eines Arztes oder einer Hebamme statt.

Trotzdem wird erwartet, dass das Land, mithilfe der internationalen Gemeinschaft und der Anstrengungen der Regierung, fast alle Millenniumsentwicklungsziele erreichen kann. Vielversprechend sind beispielsweise die Einschulungsraten: Neun von zehn Kindern können heute bereits eine Schule besuchen.

Mit der Wiederherstellung der Demokratie verbinden sich große Hoffnungen auf eine Besserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Menschen. Die erreichten Fortschritte und die insgesamt als frei und fair eingestuften Wahlen dürfen jedoch keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass die größten Herausforderungen noch zu meistern sind.

Ziele der Arbeit der GIZ sind die Reduzierung der Armut, eine Entwicklung, die alle gesellschaftlichen Schichten einschließt, sowie die Verbesserung von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Schwerpunkte der deutsch-nepalesischen Zusammenarbeit sind:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Handel
  • Erneuerbare Energie und Energieeffizienz
  • Gesundheit

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