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Peru

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist seit über 50 Jahren in Peru aktiv. Aktuell sind landesweit mehr als 200 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, darunter mehr als Dreiviertel nationale sowie internationale Mitarbeiter, Entwicklungshelfer und integrierte Fachkräfte. Das Landesbüro des Unternehmens befindet sich in der Hauptstadt Lima.

Peru ist ein Land mit mittlerem Pro-Kopf-Einkommen (MIC, middle income country) und verfolgt das Ziel, bis 2021 Mitglied der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu werden. Trotz aller Erfolge bei wirtschaftlichem Wachstum und Armutsminderung: Die Herausforderungen zur Überwindung sozialer und regionaler Unterschiede sind groß. Entwicklung zu gestalten, ohne dass die Megadiversität des Landes massiv beeinträchtigt wird und die klimaschädlichen Emissionen exponentiell ansteigen, ist eine besondere Herausforderung – ebenso wie die notwendigen Anpassungsmaßnahmen eines vom Klimawandel besonders betroffenen Landes.

Deutschland unterstützt Peru dabei, seine ambitionierten Klima- und Biodiversitätsziele sowie Selbstverpflichtungen im Kontext der Agenda 2030 und der angestrebten OECD-Mitgliedschaft zu erreichen.

Die Arbeit der GIZ in Peru lässt sich in drei Clustern zusammenfassen:

  • Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen
    Hier reicht das Themenspektrum von den gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen über die nachhaltige Nutzung der Wälder, die Einrichtung von Schutzgebieten bis zu Klimarisikoversicherungen und der Vorsorge gegen Extremwetterereignisse bei Infrastrukturmaßnahmen und in der Landwirtschaft.
  • Nachhaltige Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels
    Die drei klassischen Sektoren Energie (Förderung der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz), Wasser (mit Schwerpunkt Klärwerke und Nutzung des aufbereiteten Wassers) sowie Transport (mit Akzent auf urbaner Mobilität) werden unter der Perspektive einer nachhaltigen, den Anforderungen des Klimawandels Rechnung tragenden städtischen Entwicklung zusammengefasst. 
  • Demokratie, Zivilgesellschaft und Öffentliche Verwaltung
    Im Mittelpunkt stehen die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung durch schlankere Verfahren, Digitalisierung und qualifiziertes Personal sowie die Unterstützung bei der Korruptionsbekämpfung.

Auftraggeber der Vorhaben, die die GIZ in Peru durchführt, sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Verschiedene andere Geber beteiligen sich an der Finanzierung.