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Tunesien

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 1975 in Tunesien. Seit 1999 gibt es ein Büro in der Hauptstadt Tunis. Aktuell arbeiten 215 nationale und 54 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 4 integrierte Fachkräfte in dem Land (Stand 31.12.2017).

Als einziges arabisches Land mit einer parlamentarischen Demokratie und einer modernen Verfassung gilt Tunesien als Hoffnungsträger der Region. Dennoch steht das Land vor zahlreichen Herausforderungen. Die junge Demokratie muss stabilisiert werden und die Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung sind verbesserungswürdig. Die Lebensbedingungen der Menschen, vor allem in ländlichen Regionen, sind schwierig, denn das Entwicklungsgefälle zwischen Stadt und Land ist enorm. Ein hohes Haushaltsdefizit, hohe Arbeitslosigkeit sowie mangelnde berufliche Qualifizierung bleiben große Herausforderungen. Wasser ist knapp und der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlage - vor allem der ländlichen Bevölkerung. Die Umsetzung von Gesetzen, unter anderem zu erneuerbaren Energien sowie Umwelt- und Ressourcenschutz, ist herausfordernd. Dies birgt aber auch Chancen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.

Die GIZ ist in Tunesien im Auftrag der deutschen Bunderegierung sowie der Europäischen Union (EU) aktiv. Sie arbeitet mit ihren Partnern vor Ort in mehr als 45 Projekten und unterstützt das Land in seiner wirtschaftspolitischen und demokratischen Entwicklung. Schwerpunkte sind:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung
  • Dezentrale Entwicklung und Regierungsführung
  • Schutz natürlicher Ressourcen
  • Energie und Klima

Um die Wirtschaftsleistung in den Regionen zu verbessern und größere Investitionen im Land zu fördern, werden der Staat, etablierte Unternehmen sowie Start-ups – etwa in der Digitalwirtschaft – unterstützt. Das schafft Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Dezentralisierung von Verwaltung und Wirtschaft. Die GIZ berät ihre tunesischen Partner bei der Entwicklung benachteiligter Regionen im Landesinneren und unterstützt den Aufbau regionaler Strukturen.

Ein weiteres Vorhaben fördert die regionale nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen. Gemeinsam mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Organisationen werden Lösungen für eine ressourcenschonende Landwirtschaft und ländliche Entwicklung erarbeitet.

Darüber hinaus wird der Ausbau des Sektors für erneuerbare Energien und Energieeffizienz unterstützt. Beispielsweise berät die GIZ die tunesische Regierung zur Erstellung von Gesetzesentwürfen. Gleichzeitig hilft sie dem privaten Sektor dabei, den Markt in der Region weiterzuentwickeln. Weitere Projekte arbeiten zu den Themen Klimaschutz und Energieunabhängigkeit.

Die deutsch-tunesische Zusammenarbeit konzentriert sich auch auf das Thema Migration. Im März 2017 wurde in Tunis ein Migrationsberatungszentrum eröffnet. Hier werden Tunesier zu Chancen auf dem deutschen und tunesischen Arbeitsmarkt beraten.

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