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Karte Burkina Faso
  • NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT
  • DEZENTRALISIERUNG
  • TRINKWASSER- UND SANITÄRVERSORGUNG

Burkina Faso

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 1973 in Burkina Faso. Seit 1987 ist sie mit einem Büro in der Hauptstadt Ouagadougou vertreten. Aktuell arbeiten 291 nationale und 22 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und acht Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2018).

Burkina Faso nimmt laut Human Development Index (HDI) 2019 Rang 183 von 188 aufgeführten Ländern ein. Mit einem durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt von 671 US-Dollar (2019) pro Kopf und Jahr gehört es zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Bevölkerungswachstum liegt bei jährlich knapp drei Prozent. Prognosen zufolge wird sich die Bevölkerung in 25 Jahren verdoppelt haben. Diese Aussichten stellen das Land vor erhebliche Herausforderungen bei Ernährungssicherung, nachhaltigem Ressourcenschutz und der Verfügbarkeit von staatlichen Dienstleistungen, Wasser und Energie für die Bevölkerung.

Das Land besitzt mit Ausnahme von Gold kaum Bodenschätze, seine wirtschaftliche Entwicklung hängt stark von der Landwirtschaft ab. Insgesamt lebt fast die Hälfte der Bevölkerung Burkina Fasos unter der absoluten Armutsschwelle.

Die GIZ arbeitet in Burkina Faso hauptsächlich im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Daneben ist die GIZ für das Auswärtige Amt und andere internationale Auftraggeber tätig. Schwerpunkte sind:

  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Dezentralisierung
  • Trinkwasser - und Sanitärversorgung

Die GIZ koordiniert in Burkina Faso Projekte zu Ernährungssicherung und Bodenschutz, um die landwirtschaftliche Produktion zu verbessern und den wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken. Dazu gehört, die Widerstandsfähigkeit von Nutzpflanzen zu erhöhen.  Sogenannte Grüne Innovationszentren bieten Beratungen und Fortbildung in den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft und Zugang zu speziellen Agrar-Krediten. Die Innovationen erlauben beispielsweise den Einsatz technischer Hilfsmittel oder von verbessertem Saatgut. Dadurch sollen kleinbäuerliche Betriebe ihr Einkommen verbessern, neue Jobs entstehen und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln gesteigert werden.

Ein weiteres Projekt unterstützt bei der Umsetzung des burkinischen Dezentralisierungsprozesses auf nationaler und lokaler Ebene. Ziel ist es, die Teilhabe der lokalen Bevölkerung zu erhöhen. Darüber hinaus soll das Management der öffentlichen Finanzen verbessert werden.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung. So sollen die städtische Trinkwasser- und Sanitärversorgung verbessert werden und im Zuge dieses Ausbaus auch neue Arbeitsplätze entstehen.

Projekte und Programme

Ländliche Entwicklung

Nachhaltige Infrastruktur

Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden

Soziale Entwicklung

Staat und Demokratie

Projektevaluierungen

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