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Kenia

Die GIZ arbeitet seit 1975 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Kenia. Zurzeit beschäftigt die GIZ mehr als 200 nationale und 60 internationale Fachkräfte im Land. Im Rahmen verschiedener Projekte ist das GIZ-Büro in Kenia an elf Partnerschaften mit der deutschen und kenianischen Privatwirtschaft beteiligt.

Kenia wird von der Weltbank inzwischen als Land mit mittlerem Einkommen im unteren Bereich geführt. Das Land ist die größte Volkswirtschaft in Ostafrika und gehört zu den wirtschaftlich führenden Staaten Afrikas. Bis 2030 will Kenia zu einem neu industrialisierten Land mit mittlerem Einkommen aufsteigen. Trotz einer robusten Privatwirtschaft, umfangreicher Investitionen in die Infrastruktur, einer wachsenden Mittelschicht, eines verbesserten, dezentralen Regierungsmodells und eines relativ stabilen politischen Systems hat das Land nach wie vor mit etlichen Herausforderungen zu kämpfen. So leidet die Landwirtschaft, die etwa 20 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert, unter den Auswirkungen des Klimawandels und einer unzureichenden Infrastruktur. Aus diesem Grund muss Kenia selbst Grundnahrungsmittel teuer aus dem Ausland einführen. Die Bevölkerung des Landes wird auf 46 Millionen Einwohner geschätzt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von denen ein großer Teil arbeitslos oder unterbeschäftigt ist, bilden die größte Bevölkerungsgruppe. Beinahe die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze und hat keinen Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsleistungen, sicherem und erschwinglichem Trinkwasser oder einer akzeptablen Sanitärversorgung. Kenia weist eine große Einkommensdisparität auf, in der sich die enormen sozialen Ungleichheiten widerspiegeln. Die verbreitete Korruption stellt eine zentrale Herausforderung dar, und bisher war es schwierig, die zur Bekämpfung der Korruption notwendigen Reformen umzusetzen.

Die GIZ arbeitet im Auftrag der Bundesregierung zusammen mit nationalen und internationalen Partnern daran, den Zugang zu sicherem Trinkwasser sowie Gesundheitsleistungen zu verbessern, und zwar insbesondere für die armen Bevölkerungsteile und die Angehörigen des informellen Sektors. In der Landwirtschaft liegt der Schwerpunkt der GIZ-Projekte auf Innovationen, um Beschäftigung und Ernährungssicherheit zu fördern und die Resilienz gegenüber Dürren zu stärken. Ein neues Handlungsfeld ist der Bereich der beruflichen Bildung für Jugendliche und junge Erwachsene. Das Ziel der entsprechenden Maßnahmen besteht darin, den jungen Menschen die Fertigkeiten zu vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt und insbesondere in der Privatwirtschaft nachgefragt werden.

Zu den weiteren Handlungsfeldern zählen erneuerbare Energien, gute Regierungsführung mit dem Schwerpunkt Korruptionsbekämpfung, Friedenssicherung und Migrationsmanagement. Außerdem unterstützt die GIZ Flüchtlinge, freiwillige Rückkehrer und die aufnehmenden Gemeinden. Zudem werden in Kenia verschiedene regionale Entwicklungsprogramme in den Bereichen Umwelt und Sport umgesetzt.

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