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Kenia

Die GIZ arbeitet seit 1975 in Kenia. Aktuell arbeiten 266 nationale und 41 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 9 integrierte Fachkräfte und 16 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2018). Das GIZ-Büro befindet sich in der Hauptstadt Nairobi.

Kenia wird von der Weltbank als Land mit mittlerem Einkommen im unteren Bereich geführt. Das Land ist die größte Volkswirtschaft in Ostafrika und gehört zu den wirtschaftlich führenden Staaten Afrikas. Bis 2030 will Kenia zu einem industrialisierten Land mit mittlerem Einkommen aufsteigen. Eine robuste Privatwirtschaft, Investitionen in die Infrastruktur, eine wachsende Mittelschicht, ein dezentrales Regierungsmodell und ein relativ stabiles politisches System haben die Entwicklung des Landes befördert. Dennoch steht das Land weiterhin vor zahlreichen Herausforderungen. Beinahe die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Landwirtschaft steuert rund 20 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigt einen Großteil der Bevölkerung. Sie leidet jedoch unter den Folgen des Klimawandels und ist unzureichend modernisiert. Jugendliche bilden die größte Bevölkerungsgruppe. Vielen jungen Menschen fehlt es an Arbeitsplätzen. Die hohen Einkommensunterschiede in Kenia spiegeln enorme soziale Ungleichheiten wider. Auch die verbreitete Korruption bleibt eine Herausforderung. Das Land hat Schwierigkeiten, notwendige Reformen zu ihrer Bekämpfung umzusetzen.

Die GIZ arbeitet in Kenia im Auftrag der Bundesregierung zusammen mit nationalen und internationalen Partnern. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Im Rahmen verschiedener Projekte ist die GIZ darüber hinaus an Partnerschaften mit der deutschen und kenianischen Privatwirtschaft beteiligt.
Schwerpunkte sind:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung
  • Landwirtschaft und Ernährungssicherung

Im Bereich der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung unterstützt die GIZ die berufliche Bildung für Jugendliche und junge Erwachsene. Ziel ist es, jungen Menschen die Fähigkeiten zu vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt und insbesondere in der Privatwirtschaft gefragt sind. Dazu werden Ausbildungsinstitutionen weiterentwickelt, Unternehmen in eine praxisnahe, kooperative Berufsbildung eingebunden und Gründerzentren gefördert. 

Im Bereich der Landwirtschaft arbeitet die GIZ daran, moderne Methoden zu fördern, um Beschäftigung und Ernährungssicherheit zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren zu stärken. Die Projekte mit landwirtschaftlichem Fokus haben das Ziel, die Produktivität zu steigern, die Marktanbindung zu verbessern und die berufliche Qualifizierung von Landwirten zu fördern.

Weitere Projekte fördern erneuerbare Energien, gute Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung, Friedenssicherung und Migrationsmanagement. Außerdem unterstützt die GIZ in Kenia die Betreuung von Menschen auf der Flucht und die aufnehmenden Gemeinden. Zusätzlich werden verschiedene regionale Entwicklungsprogramme in den Bereichen Umwelt, Klima und Sport in Kenia umgesetzt.

Projekte und Programme

Ländliche Entwicklung

Nachhaltige Infrastruktur

Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden

Soziale Entwicklung

Staat und Demokratie

Umwelt und Klima

Wirtschaft und Beschäftigung

Projektevaluierungen

GIZ-Magazin akzente

Sonniger Aufschwung

GIZ-Magazin akzente

Ernten in Zeiten des Klimawandels

Gesichter und Geschichten

Steve Ngatia Maina, Alumnus von "Afrika kommt!" aus Kenia

Gesichter und Geschichten

Kenia: Lydia Kimani, Herdinstallateurin

Projekt

Beschäftigung für nachhaltige Entwicklung in Afrika (E4D)

Flucht und Migration

Unterstützung für Vertriebene in Afrika