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China

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 112
Internationale Mitarbeiter*innen: 48

(Stand: 31.12.2021)

Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH seit 40 Jahren die deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Diese Arbeit dient den Interessen beider Länder und berücksichtigt Chinas veränderte Rolle in der Welt.

China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, der größte Treibhausgasverursacher und Deutschlands wichtigster Handelspartner. Für Deutschland ist das Land zugleich Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale. Eine zentrale Herausforderung ist es, gemeinsam mit China eine wirksame Umwelt- und Klimapolitik zum Schutz globaler öffentlicher Güter umzusetzen. Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist es, rechtsstaatliche Prinzipien und die Rechtssicherheit in China zu stärken. Die zunehmende Verflechtung Chinas mit der Welt macht auch die Harmonisierung von Standards und Normen in der Wirtschaft, sowie die langfristige Gestaltung des chinesischen Auslandsengagements zu wichtigen Aufgaben.

Die GIZ arbeitet in China für sechs Bundesministerien. Ferner ist das Bundesunternehmen für die Europäische Union, Stiftungen und chinesische öffentliche Auftraggeber tätig.

In China konzentriert sich die Arbeit der GIZ auf folgende Schwerpunkte:

  • Klima, Umwelt und nachhaltige Infrastruktur
  • Recht und Rechtsstaatlichkeit
  • Industrie und Handel

Um die Zusammenarbeit beider Länder für einen effektiven Klimaschutz zu stärken, fördert die GIZ Dialoge der verantwortlichen Ministerien beider Seiten. Darüber hinaus unterstützt die GIZ bilaterale Bemühungen, erneuerbare Energien in China auszubauen sowie die Energieeffizienz in Industrie und von Gebäuden zu steigern. Ein weiteres Ziel liegt darin, die chinesische Wirtschaft kohlenstoffarm zu gestalten.

Symposien, Seminare und Studienreisen für chinesische Fachkräfte der Legislative, Exekutive und Judikative stärken rechtsstaatliche Standards und verbessern das gegenseitige Rechtsverständnis zwischen Deutschland und China. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, deutsches Rechtsverständnis in chinesische Gesetzgebungsvorhabeneinzubringen und damit die allgemeine Rechtssicherheit sowie die Qualität der Gesetzgebung zu stärken.

In deutsch-chinesischen Arbeitsgruppen für Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich beide Länder aus, um technische Handels- und Investitionshemmnisse abzubauen. Ferner bietet die GIZ den beauftragenden Ministerien auf deutscher Seite technische Expertise und länderspezifisches Fachwissen.

Die GIZ fördert zudem den deutsch-chinesischen Dialog zu Entwicklungszusammenarbeit und verantwortungsvollem Auslandsengagement und trägt damit Chinas gewachsener Relevanz als Geberland Rechnung. Im Rahmen von Dreieckskooperationen werden diese Grundsätze gemeinsam in die Praxis umgesetzt und so in Entwicklungsländern verbesserte Wirkungen für Mensch und Umwelt erzielt.

Für ihre Beratung nutzt die GIZ ein umfassendes Netzwerk, das Verbände und Kammern deutscher und europäischer Unternehmen sowie internationale Fachinstitutionen einschließt.

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