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Namibia

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 131
Internationale Mitarbeiter*innen: 36
Entwicklungshelfer*innen: 15

(Stand: 31.12.2021)

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 1990 in Namibia. Seit 1994 gibt es ein Büro in der Hauptstadt Windhoek.

Trotz deutlichen Fortschritten in den letzten Jahren steht Namibia weiter vor sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Es gibt eine große finanzielle Ungleichheit und viele Menschen sind von Arbeitslosigkeit betroffen. Insbesondere für die junge Bevölkerung fehlt es an Ausbildungsplätzen und beruflichen Perspektiven. Gleichzeitig benötigt die namibische Wirtschaft qualifizierte Arbeitnehmer*innen. Um Berufsaussichten zu schaffen, ist es nötig, die berufliche Ausbildung zu verbessern und dadurch mehr Arbeitnehmer*innen zu qualifizieren.

Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der vielfältigen Natur sind entscheidende Faktoren für Namibias wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Naturschutzgebiete und angrenzende Zonen sowie kleinbäuerliche, landwirtschaftliche Betriebe sind stark vom Klimawandel betroffen: Schützenswerte Gebiete, Anbauflächen und Wasservorkommen schwinden. Um die Umwelt zu schützen, muss sich der namibische Naturschutz und auch die Landwirtschaft nachhaltiger und widerstandsfähiger aufstellen.

Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen in Namibia ist auch der Wohnraum in den Ballungsräumen knapp. Gerade für die stark wachsende Bevölkerung mit niedrigen Einkommen fehlen bezahlbare Unterkünfte. Viele weichen daher in informelle Siedlungen an den Stadtgrenzen aus. Doch der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen ist dort sehr eingeschränkt und Eigentumsverhältnisse bleiben oft unklar.

Die GIZ ist in Namibia unter anderem im Auftrag der deutschen Bundesregierung sowie der Europäischen Union aktiv. Sie arbeitet mit ihren namibischen Partnern vor Ort in mehr als 20 Projekten und unterstützt das Land in seiner nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung.

Die Schwerpunkte der Arbeit in Namibia sind:

  • Nachhaltige Wirtschaftliche Entwicklung
  • Management natürlicher Ressourcen
  • Inklusive Stadtentwicklung

Für eine nachhaltige Entwicklung unterstützt die GIZ die namibische Wirtschaft dabei, sich breiter aufzustellen. Ein erleichterter Zugang zu Finanzmitteln stabilisiert die lokalen Unternehmen und ermöglicht höheres Wachstum. Auch eine verbesserte berufliche Bildung trägt zu mehr Beschäftigung bei. Das sichert den qualifizierten Arbeitnehmer*innen höhere Einkommen und den Unternehmen Fachkräfte.

Darüber hinaus unterstützt die GIZ den umweltgerechten Umgang mit natürlichen Ressourcen. Das Ziel ist, die Umwelt zu schützen, die Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und mehr Buschbiomasse zu nutzen, um neue Einkommensquellen zu schaffen und landwirtschaftliche Flächen zu regenerieren. Zusätzlich tragen verbesserte Standards zum Schutz der Umwelt bei.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die inklusive Stadtentwicklung. Gemeinsam mit dem namibischen Ministerium für städtische und ländliche Entwicklung sorgt die GIZ für bessere Wohnverhältnisse in Ballungsräumen. Diese Arbeit stärkt die Rechte der Bewohner*innen und stellt grundlegende Dienstleistungen sicher. Das erleichtert den Bewohner*innen, auch in den informellen Siedlungen, den Landerwerb und fördert die Mitgestaltung ihrer Wohnviertel.

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Gesichter und Geschichten

Salomo Kauari, Kleinbauer in Namibia

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