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Namibia

Die GIZ arbeitet seit der Unabhängigkeit des Landes 1990 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit Namibia zusammen. 1994 wurde in der Hauptstadt Windhoek ein Büro eröffnet.

Aktuell arbeiten 79 nationale und 35 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 12 integrierte Fachkräfte und 12 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2017).

Namibia ist mit zahlreichen entwicklungshemmenden Problemen konfrontiert. Dazu gehören die hohe Arbeitslosigkeit und die hieraus resultierende ungleiche Einkommensverteilung. Die Qualität des Bildungsangebots ist trotz weitreichender Reformen unzulänglich. Außerdem steht das Land vor der Herausforderung einer Landreform. Vor dem Hintergrund unangepasster bodenrechtlicher Rahmenbedingungen und einer rasch wachsenden Bevölkerung kommt es zu Konflikten über ungleiche Landverteilung und raubbauartige Bewirtschaftungssysteme. Es droht eine Übernutzung und Verknappung natürlicher Ressourcen, besonders von Wasser. Weite Gebiete sind von Wüstenbildung bedroht.

Bei der Infrastruktur gibt es Mängel bei der Planung und Instandhaltung des Straßennetzes, die zu einer ineffizienten Verwendung öffentlicher Mittel führen. Namibia hat eine der höchsten HIV-Prävalenzraten in Afrika südlich der Sahara. Eine stark ansteigende Zahl von AIDS-Waisen sowie unzureichende Aufklärung und Bekämpfungsmaßnahmen im Bereich HIV/AIDS unterstreichen das Problem.

Die Arbeit der GIZ konzentriert sich, nach Abstimmung zwischen der deutschen und der namibischen Regierung, auf folgende Schwerpunkte:

  • Management natürlicher Ressourcen
  • Transport
  • Wirtschaftsförderung

Neben den Programmen und Projekten in diesen Schwerpunkten berät die GIZ Vorhaben im Bereich Soziale Entwicklung und Gesundheit (HIV/AIDS).

Bei der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Vorhaben der internationalen Zusammenarbeit in Namibia setzt die GIZ Konzepte und Instrumente zur Orientierung auf Wirkung ein.