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Nordmazedonien

Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit begann 1992 kurz nach der Unabhängigkeit des Landes. Deutschland ist zweitgrößter, bilateraler Geber.

Die GIZ unterhält seit 2007 in Skopje ein Büro, unter einem Dach mit der KfW Entwicklungsbank und dem Goethe-Institut Verbindungsbüro Skopje. Aktuell arbeiten 43 nationale und 4 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 2 integrierte Fachkräfte in dem Land (Stand 31.12.2017).

Die Europäische Kommission hat im Frühjahr 2012 einen sogenannten hochrangigen Beitrittsdialog (High Level Accession Dialogue, HLAD) mit der nordmazedonischen Regierung ins Leben gerufen. Der Dialog hält Reformbemühungen in Gang, ohne dass ein Termin für die Beitrittsverhandlungen feststeht. Der Fortschrittsbericht der EU-Kommission von Oktober 2013 bescheinigt Nordmazedonien gute Fortschritte bei der EU-Annäherung und empfiehlt zum fünften Mal seit 2009 die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen

Infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch die nordmazedonische Wirtschaft geschrumpft, vor allem die Exporte gingen zurück. Der nordmazedonische Bankensektor erwies sich jedoch als stabil.

Überdurchschnittliche Anstrengungen sind notwendig, um die auch im regionalen Vergleich sehr hohe Arbeitslosenquote von 30 Prozent zu senken und den niedrigen Lebensstandard der Menschen dem Niveau der Europäischen Union anzunähern. Funktionierende marktwirtschaftliche Institutionen und Rechtsstaatlichkeit sind Voraussetzungen für den EU-Beitritt und eine Wirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck im gemeinsamen europäischen Binnenmarkt standhalten kann.

Die aktuelle bilaterale Zusammenarbeit mit Nordmazedonien konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Nachhaltige Wirtschaftsförderung
  • Demokratisierung und Zivilgesellschaft

Die GIZ fördert regionale und kommunale wirtschaftliche Entwicklung und unterstützt die eigenverantwortliche Umsetzung einer EU-konformen Politik zur ausgewogenen Regionalentwicklung in Nordmazedonien. Im Zuge der EU-Annäherung fördert die GIZ den Aufbau von Kompetenzen sowie Leistungs- und Koordinationsfähigkeiten des Sekretariats für EU-Angelegenheiten Nordmazedoniens.