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Guatemala

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 90
Internationale Mitarbeiter*innen: 9​​​​​
Entwicklungshelfer*innen: 6

(Stand: 31.12.2021)

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 1978 in Guatemala.

In Guatemala wurde mit dem Friedensabkommen im Jahr 1996 ein 36 Jahre andauernder bewaffneter Konflikt beendet. Seither bemüht sich das Land um Reformen, steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen. Eine davon ist, gute Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit weiter voranzutreiben. Hierfür ist es nötig, staatliche Leistungen auszubauen, Mittel gezielter zu verwenden und den gesellschaftlichen Dialog zu fördern, um so eine friedliche und integrative Gesellschaft zu fördern.

Darüber hinaus ist Guatemala von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Zunehmend treten extreme Wetterereignisse auf, die die ländliche Bevölkerung besonders treffen. Schon heute sind viele mit dem Verlust ihrer Ernten konfrontiert. Es gilt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Landwirtschaft an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.

Neben diesen Herausforderungen ist auch die Verbesserung der öffentlichen Bildung entscheidend für Guatemalas nachhaltige Entwicklung. Hier ist es nötig, junge Menschen gezielter zu fördern und sie besser auf das gesellschaftliche und berufliche Leben vorzubereiten.

Die GIZ arbeitet vorrangig im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) in Guatemala. Die Kernthemen der Zusammenarbeit sind:

  • Gute Regierungsführung und Gleichberechtigung
  • Umwelt und Klima
  • Bildung

Für eine gute Regierungsführung und den Aufbau leistungsfähiger öffentlicher Verwaltungen berät die GIZ die guatemaltekische Regierung für einem verantwortungsvollen und planvollen Umgang mit dem Haushalt. Mit der Förderung des sozialen Dialogs unterstützt sie darüber hinaus bei der Prävention und Aufarbeitung von Gewalt und dabei, Konflikte friedlich beizulegen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit sind Umwelt und Klima. Hierbei unterstützt die GIZ das Land bei der Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel und einem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Um die Biodiversität, insbesondere die Leistungen und Nutzbarkeit der Natur zu erhalten, setzt die GIZ dabei auf naturbasierte Lösungen, wie zum Beispiel Regenwasserspeicherung für Bewässerung. Gefährdete Gemeinden und die sie umgebende Natur sind dadurch weniger verwundbar gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels.

Gemeinsam mit dem Bildungsministerium arbeitet die GIZ daran, die Schulbildung in Guatemala zu reformieren und gezielter an die Lebensbedingungen anzupassen. In weiterführenden Schulen bereiten mehr soziale, kulturelle, unternehmerische und demokratische Inhalte junge Menschen besser auf den Arbeitsmarkt und das gesellschaftliche Leben vor.

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Eine Frau arbeitet einer vom Frauenzentrum bereitgestellten Nähmaschine.

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