Mali

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Deutschland gehört zu den wichtigsten Entwicklungspartnern Malis.

Im Auftrag der Bunderegierung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die Regierung Malis sowie Behörden, Gebietskörperschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen und die Privatwirtschaft. 10 internationale und 130 nationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine CIM-Fachkraft und eine Entwicklungshelferin sind vor Ort für die GIZ tätig.

Das Binnenland Mali ist fast viermal so groß wie Deutschland. Grundlegende staatliche Funktionen und Dienstleistungen landesweit zu sichern, die landwirtschaftliche Produktion krisenfest auszubauen und wirtschaftliches Wachstum voranzubringen, sind große Herausforderungen.

Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen gegenwärtig:

  • Dezentralisierung und gute Regierungsführung
  • Förderung einer produktiven und nachhaltigen Landwirtschaft
  • Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Klein- und Mittelstädten

Die GIZ stärkt Transparenz und gute Regierungsführung bei den öffentlichen Finanzen und in der Rohstoffbewirtschaftung. In einer Regionalkooperation mit der Afrikanischen Union unterstützt die GIZ die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Mali und dem Nachbarstaat Burkina Faso. Darüber hinaus berät sie die malische Regierung bei der Anpassung an den Klimawandel.

Im Sektor Landwirtschaft unterstützt die GIZ die stärkere Nutzung der Kleinbewässerung, die gute Ernten auch in schlechten Regenjahren ermöglicht. Außerdem werden Frauen dabei gefördert, ihre Ernte sachgerecht weiterzuverarbeiten und zu vermarkten. Dieser Beitrag zu einer stabilen Lebensgrundlage, besonders auch im an die Nordregion anschließenden Niger-Binnendelta, wirkt sich zugleich positiv auf die gesellschaftliche Stabilität aus: Die Widerstandsfähigkeit der Menschen und des gesellschaftlichen Miteinanders in Krisen wird gestärkt – denn eine sichere wirtschaftliche Basis ist nicht zuletzt ein schlechter Nährboden für radikale Positionen.

Im Flächenstaat Mali sind soziale Grundversorgung, wie Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Energie, sowie die Entwicklung lokaler Demokratie nur im Rahmen einer kompetenten, bürgernahen Selbstverwaltung möglich. Die malischen Gemeinden haben ihre Leistungsfähigkeit mit Unterstützung der GIZ stetig verbessert, im Krisenjahr 2012 konnten sie wesentlich zur Stabilisierung des Landes beitragen.

In der gegenwärtigen Post-Konfliktsituation ist Dezentralisierung eine Priorität der malischen Regierung. Die GIZ unterstützt die Reform durch Beratung der Dezentralisierungsbehörden und durch Förderung der nationalen Kommunalverwaltungsschule bei Management und Ausbildungsbetrieb. Die Beratung von Gebietskörperschaften und Privatsektor in der Wirtschaftsförderung hat zur Entschärfung der sozialen Misere im Krisenjahr beigetragen und gleichzeitig Grundlagen geschaffen für eine stabile Einkommensverbesserung von Beschäftigten, Unternehmern und Gemeinden.

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