Costa Rica

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Costa Rica ist Partnerland der deutschen Internationalen Zusammenarbeit. Die GIZ arbeitet dort seit Beginn der 1990er-Jahre im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Aus den aktuell 24 Stellen für GIZ-Mitarbeiter und CIM-Fachkräfte ergibt sich ein guter Grad an Vernetzung und Erfahrungsaustausch. Eine weitere CIM-Stelle ist für 2012/13 vorbereitet.

Costa Rica hat in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung durchlaufen. Stabiles makroökonomisches Wachstum hat die Lebenssituation der Bevölkerung insgesamt verbessert. Der Exportsektor hat positive Entwicklungstendenzen, bietet aber noch erhebliches Potenzial.

In Zentralamerika nimmt Costa Rica eine Vorreiterrolle im Ressourcen- und Klimaschutz ein. Dies zeigt sich am Einsatz für die Wahrung der Biodiversität und die Erhaltung nationaler Naturschutzzonen sowie am Engagement für Anpassung und Minderung klimaschädlicher Treibhausgase.

Costa Rica hat sich das Ziel gesetzt, bis 2021 treibhausgasneutral zu werden. Dies ist eine Selbstverpflichtung, die Politik langfristig und nachhaltig auf Emissionsminderung und -vermeidung auszurichten. Das ehrgeizige Ziel erfordert große Anstrengungen mithilfe innovativer Ansätze, zumal die Emissionen gegenwärtig tendenziell steigen.

Neben der Regierung bekennt sich auch die Wirtschaft zum Ziel, Niedrigemissionsland zu werden. Unterstützungsbedarf besteht nicht nur bei wirtschaftlich effizienten technischen Lösungen in ausgewählten Sektoren, sondern vor allem bei der Ausgestaltung des institutionellen Rahmens, beim Capacity Development sowie bei der Finanzierung und Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Die Arbeit der GIZ konzentriert sich auf die Schwerpunkte:

  • Ressourcen- und Klimaschutz
  • Anpassung an den Klimawandel; marine Schutzgebiete
  • Wirtschaftsförderung
  • Gute Regierungsführung; Monitoring und Evaluierung

Die GIZ unterstützt beispielsweise die Einrichtung eines an den Klimawandel angepassten marinen Schutzgebietssystems, die Managementkompetenzen wichtiger Akteure sowie die finanzielle Nachhaltigkeit durch die Einrichtung von Finanzierungsmechanismen. Der Schutz von Biodiversität wirkt sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme aus und verbessert die Anpassungsfähigkeit (Resilienz).

Wichtige Wirkungen werden bei der Kompetenzentwicklung und bei der Erarbeitung modellhafter Lösungen erreicht, die Klimaschutz mit wirtschaftlicher Effizienz und Innovation verbinden, was zu neuen unternehmerischen Aktivitäten und Arbeitsplätzen führt.

Bei ihrer Arbeit bewegt sich die GIZ an der Schnittstelle zwischen öffentlichen Institutionen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Seit 2010 werden zwei Projekte der Internationalen Klimaschutz Initiative (IKI) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt. Vorhaben von GIZ International Services (GIZ IS) und Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft gehören ebenfalls zum Portfolio der GIZ, außerdem Projekte in der Dreieckskooperation.

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