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Costa Rica

Seit Beginn der 1960er Jahre ist die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Costa Rica vertreten. Aktuell arbeiten 63 nationale und 18 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 4 integrierte Fachkräfte in dem Land (Stand 31.12.2017).

Costa Rica hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Ein stabiles Wirtschaftswachstum hat die Lebenssituation der Bevölkerung insgesamt verbessert, allerdings ist die soziale Ungleichheit immer noch hoch. Das zentralamerikanische Land ist Vorreiter im Umweltschutz und hat sich dazu verpflichtet, bis 2021 treibhausgasneutral zu werden. Seine Politik ist daher langfristig und nachhaltig auf Emissionsminderung und -vermeidung ausgerichtet.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kooperiert mit Costa Rica aktuell im Rahmen der regionalen Zusammenarbeit, während sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) insbesondere auf bilaterale Vorhaben mit Costa Rica konzentriert. Auch Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft gehören zum Portfolio der GIZ. Ein besonderer Fokus liegt außerdem auf der Förderung von Dreieckskooperationen.

Die GIZ arbeitet in Costa Rica vor allem zu folgenden Themen:

  • Ressourcen- und Klimaschutz
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
  • Menschenrechte
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Der Schutz von Biodiversität verbessert die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme und verbessert damit deren Anpassungsfähigkeit (Resilienz). Die GIZ unterstützt im Auftrag des BMUB im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) unter anderem die Umsetzung des Nationalen Biokorridor-Programms (PNCB) im Rahmen der Nationalen Biodiversitätsstrategie Costa Ricas. Außerdem hilft sie dabei, wichtigen Akteuren Managementkompetenzen zu vermitteln und entsprechende Mechanismen für eine dauerhafte Finanzierung einzurichten. Ferner berät sie das costa-ricanische Umweltministerium zur strategischen Umsetzung des nationalen Klimaschutzbeitrags und unterstützt die weltweit erste sogenannte national angepasste Klimaschutzmaßnahme im Landwirtschaftssektor (NAMA Café).

Bei den vom BMZ beauftragten Vorhaben steht die Wirtschaftsförderung im Vordergrund. Hier berät die GIZ private und öffentliche Institutionen bei der Verbesserung ihrer Aus- und Fortbildungskompetenzen und stärkt so insbesondere bei Jugendlichen unternehmerische und berufliche Fähigkeiten. Ferner wird der Privatsektor dabei unterstützt, Klimaschutz- und Biodiversitätsschutzaspekte in die Produktion zu integrieren sowie energieeffizienter zu arbeiten. So entstehen neue unternehmerische Aktivitäten und damit auch Arbeitsplätze.

Im Rahmen der Beratung des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte wird in ausgewählten Ländern der Region der Zugang zu Recht besser verankert.

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