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Ecuador

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist seit 1962 in Ecuador tätig. Aktuell arbeiten 59 nationale und 4 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 3 integrierte Fachkräfte und 4 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2017).

Ecuador zählt zu den Ländern mit der höchsten Biodiversität weltweit. Die Vielzahl verschiedenster Ökosysteme ist eine der wichtigsten Grundlagen der wirtschaftlichen und soziokulturellen Entwicklung des Landes, von denen Wirtschaftszweige wie beispielsweise die Landwirtschaft und der Tourismus  abhängig sind. Durch den Klimawandel sowie die durch den Menschen verursachte Umweltverschmutzung sind die Ökosysteme bedroht – und damit auch die Lebens- und Wirtschaftsgrundlage der Menschen. Vor allem die ärmere Bevölkerung leidet darunter.

In Ecuador ist ein rapides Städtewachstum zu beobachten, betroffen sind vor allem Städte mittlerer Größe. Es fehlt aber bislang an nachhaltigen Stadtplanungskonzepten, die die Zuwanderung aus dem Umland steuern. Folgen davon sind eine hohe soziale Ungleichheit innerhalb der Städte, ein hoher Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß, sowie eine starke Ausdehnung der Städte. Letztere verkleinert landwirtschaftliche Anbauflächen und beeinträchtigt die Umwelt.

Die GIZ arbeitet im Auftrag der deutschen Bundesregierung in Ecuador. Die Schwerpunkte der deutsch-ecuadorianischen Zusammenarbeit sind:

  • Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen
  • Reform der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft

Gemeinsam mit dem ecuadorianischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium sowie mit Provinz- und Gemeindeverwaltungen fördert die GIZ die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen des Landes. Ziel ist es, die Ökosysteme zu stabilisieren und die Menschen widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu machen.

Ein weiterer Fokus der ecuadorianisch-deutschen Kooperation liegt auf der nachhaltigen Stadtentwicklung. Dazu berät die GIZ unter anderem vier Städte (Cuenca, Portoviejo, Loja und Lago Agrio) in einem Pilotprojekt zu Themen wie urbane Mobilität und nachhaltige Energie, Sicherheit, Anpassung an den Klimawandel und Wohnviertelverbesserung.

Des Weiteren finanziert der Innovationsfonds der GIZ Projekte zu beruflicher Bildung, Beschäftigung und lokaler Wirtschaftsentwicklung. 

Zudem unterstützt die GIZ Fachkräfte, die aus dem Ausland nach Ecuador zurückkehren, um ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben im Heimatland zu erleichtern.

Im Rahmen von Dreieckskooperationen unterstützen Deutschland und Costa Rica Ecuador bei der Küsten- und Meeresraumplanung. 

Die Programme werden überwiegend für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die Europäische Union sind weitere Auftraggeber. 
 

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