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Ruanda Karte
  • NACHHALTIGE INFRASTRUKTUR
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  • STAAT UND DEMOKRATIE
  • WIRTSCHAFT UND BESCHÄFTIGUNG

Ruanda

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit über 40 Jahren in Ruanda. Aktuell arbeiten 105 nationale und 35 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, drei integrierte Fachkräfte und 28 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2018).

Ruanda ist eines der kleinsten und am dichtesten besiedelten Länder Ostafrikas. Das Land erlangte 1962 die Unabhängigkeit. Ein Bürgerkrieg in den 1990er-Jahren gipfelte 1994 in einem Genozid gegen die Tutsi, bei dem rund eine Million Menschen getötet wurden.

Das Land hat sich nach Ende des Völkermords kontinuierlich stabilisiert, seit 2003 finden Wahlen statt. Bemerkenswerte Erfolge sind bei Sicherheit, Gleichstellung, Bildung, Gesundheit und Digitalisierung zu verzeichnen. Frauen in Ruanda führen den Wiederaufbau ihres Landes an, von ländlichen Dörfern bis zum nationalen Parlament, in dem Frauen 64 Prozent der Sitze innehaben. Trotz des hohen Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre gehören Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung weiterhin zu den größten Herausforderungen Ruandas. Die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft, die dort erzielten Einkommen sind niedrig. Zudem steigt die Zahl der auf den Arbeitsmarkt drängenden jungen Menschen kontinuierlich an.

Unmittelbar nach dem Genozid an den Tutsi hat die GIZ ihre Arbeit in Ruanda wieder aufgenommen. Aktuell ist das Bundesunternehmen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in zwei Schwerpunkten tätig:

  • Staat und Demokratie
  • Wirtschaft und Beschäftigung

Im Schwerpunkt Good Governance arbeiten die GIZ und ihre Partner unter anderem für ein zunehmend lokales und kommunales Management öffentlicher Finanzen. Ein weiteres Thema ist bürgerorientierte, lokale Regierungsführung. Im Mittelpunkt steht hier die Unterstützung der Distrikt-Verwaltungen. Ziel ist es, effektive, effiziente und transparente öffentliche Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen.
In der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung konzentriert sich das Bundesunternehmen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und vernetzt in ihrem Ansatz Privatwirtschaftsförderung, berufliche Bildung und Jobinitiativen eng miteinander. Im Fokus stehen dabei Informations- und Kommunikationstechnologie, Holzwirtschaft, Tourismus und kreative Tätigkeiten Ein weiteres Projekt fördert die Beschäftigung von Flüchtlingen in ihren Lagern und von Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden.

Darüber hinaus unterstützt die GIZ, ebenfalls im Auftrag des BMZ auch das ruandische Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unter anderem beim Aufbau eines Digitalzentrums. So sollen Voraussetzungen entstehen, um hier digitale Lösungen zu entwickeln, umzusetzen und zu verbreiten – im Land selbst und in ganz Afrika.

Projekte und Programme

Nachhaltige Infrastruktur

Soziale Entwicklung

Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden

Staat und Demokratie

Wirtschaft und Beschäftigung

Projektevaluierungen

Unsere Referenzen

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Digitale Kompetenzen für Macherinnen

Gesichter und Geschichten

Sylvie Abagayire, Automechanikerin