Sambia

Karte Sambia

Seit 1966 arbeitet die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Sambia. Das GIZ-Büro ist seit 1982 in der Hauptstadt Lusaka ansässig. Derzeit ist die GIZ mit 28 deutschen und internationalen Entsandten und 71 nationalen Mitarbeitern im Land tätig. Hinzu kommen insgesamt 15 Entwicklungshelfer und 6 integrierte Fachkräfte.

Nach mehr als 15 Jahren beständigen Wirtschaftswachstums hat sich das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt Sambias auf mehr als 1.800 US-Dollar pro Einwohner vervierfacht. Damit liegt Sambia heute im unteren Bereich der Ländern mit mittlerem Einkommen . Dieses Wachstum basierte auf stabilen politischen Verhältnissen, solider Haushalts- und Finanzpolitik und hoher Nachfrage des Hauptexportprodukts Kupfer.

Das wirtschaftliche Wachstum und damit gestiegene Einkommen sind jedoch extrem ungleich verteilt und öffentliche Investitionen sind wenig tragen wenig zur Armutsbekämpfung bei. Vor allem in ländlichen Gebieten leben über 60 Prozent der Bevölkerung von etwa 15 Mio Menschen auch heute noch von weniger als einem Dollar pro Tag. Unterernährung bei Kindern und stillenden Müttern ist weit verbreitet. Die Millenniumsziele – insbesondere die Senkung der Kindersterblichkeit und der Zugang zu angemessener Trink- und Abwasserversorgung – werden nicht erreicht werden. Sambia befindet sich mit Platz 141 von 187 des Human Development Index der Vereinten Nationen daher noch immer im unteren Viertel. Gleichzeitig gilt Sambia als eines der zukünftig am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Länder.

Die Arbeit der GIZ konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte, die auf dem 2011 verabschiedeten und 2014 überarbeiteten nationalen Entwicklungsplan beruhen:

  • Wasser (Trinkwasser, Abwasser, Wasserressourcenmanagement) einschließlich Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel
  • Gute Regierungsführung (Dezentralisierung, politische Teilhabe der Zivilgesellschaft, Good Financial Governance)

Außerhalb dieser Schwerpunkte wird ein Länderpaket der weltweiten Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ des BMZ in den Bereichen Ernährungssicherung und Resilienzstärkung sowie Grüne Innovationszentren implementiert. Darüber hinaus wird in Sambia ein Vorhaben zur HIV/AIDS-Prävention umgesetzt. Im Rahmen der regionalen Competitive African Cotton Initiative berät die GIZ, unterstützt durch die Bill and Melinda Gates Stiftung, zu Baumwollanbau und Vermarktung.

Aufgrund anerkannter Leistungen unterstützen mehrere andere Geber die Aufträge des BMZ an die GIZ mit weiteren finanziellen Mitteln. So bestehen zum Beispiel Vereinbarungen zum Thema Governance mit der Europäischen Kommission, der Irish Aid und dem Department for International Development (DFID-UKAid).

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