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Senegal

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 258
Internationale Mitarbeiter*innen: 38
Entwicklungshelfer*innen: 1

(Stand: 31.12.2021)

Die GIZ arbeitet seit 1977 in Senegal. Seit 1989 gibt es ein Büro in der Hauptstadt Dakar.

Als ein reformorientiertes Land mit drei friedlichen Regierungsübergängen seit der Unabhängigkeit 1960 ist Senegal ein Stabilitätsanker der Region. Mit seiner marktorientierten Wirtschaft zieht das Land zunehmend private Investoren an. Die nationale Entwicklungsstrategie sieht vor, bis 2035 zu einer aufstrebenden Wirtschaft zu werden. Doch das Land, das zu großen Teilen in der Sahelregion liegt, ist besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel wird richtungsweisend für Senegals Zukunft und die Bewältigung von Herausforderungen wie Ernährungssicherheit und Armut sein, besonders in den ländlichen Gebieten.

Die COVID-19-Pandemie hat die wirtschaftlichen Aussichten des Landes erheblich verändert und den Tourismus, den Verkehr und die Exporte gebremst. Begrenzte finanzielle Rücklagen, ein anfälliges Gesundheitssystem und ein großer informeller Sektor stellen große Herausforderungen dar. Das Entwicklungsgefälle zwischen der Hauptstadt und den ländlichen Regionen ist eine große Herausforderung, ebenso wie die Aufgabe zukunftsfähige Arbeitsplätze für die junge Generation zu schaffen: etwa die Hälfte der Bevölkerung ist unter 19 Jahren alt.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt den Senegal seit vielen Jahren bei seinen Reformen. Seit 2019 sind Deutschland und Senegal durch eine Reformpartnerschaft verbunden. Das Ziel ist, die Bedingungen für private Investitionen zu verbessern und damit mehr Beschäftigung und Aussichten insbesondere für die Jugend zu schaffen. Die GIZ arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) daher an folgenden Schwerpunkten:

  • Gute Regierungsführung
  • Wirtschaftliche Entwicklung, Berufsbildung und Beschäftigung
  • Klima und Energie

Gemeinsam mit seinen senegalesischen Partnern arbeitet die GIZ am Aufbau leistungsfähiger öffentlicher Institutionen. Diese Maßnahmen fördern insbesondere eine moderne öffentliche Verwaltung sowie die Sicherung von Landbesitz für die Bevölkerung auf dem Land. Dafür berät die GIZ auch Ministerien in der Haushaltsplanung.

Für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung setzte sich die GIZ dafür ein, die Arbeitslosigkeit zu verringern und besser bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen. Deshalb verbessert sie die Qualität und das Angebot der beruflichen Bildung und fördert den Privatsektor, indem sie Unternehmen und Einzelpersonen mit Beratungen, Finanzierungen und Schulungen unterstützt. Gemeinsam mit der nationalen Agentur zur Förderung der Jugendbeschäftigung fördert die GIZ die lokale Bevölkerung und Rückkehrende in Beschäftigung zu kommen sowie in der Gründung von Unternehmen.

Die GIZ setzt sich für eine zuverlässige und nachhaltige Stromversorgung im Senegal ein, um durch den Einsatz erneuerbarer Energien und die Förderung von Energieeffizienz eine schrittweise Dekarbonisierung zu erreichen. Dafür werden Ausbildung und Beschäftigung im Bereich der erneuerbaren Energien gefördert. In ländlichen Gebieten erleichtert die GIZ den Zugang zu Elektrizität durch dörfliche Stromnetze oder durch individuelle Solaranalgen.

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