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Mosambik

Die deutsch-mosambikanische Zusammenarbeit besteht seit 1985. Aktuell arbeiten 162 nationale und 22 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 3 integrierte Fachkräfte und 15 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2017).

Mit einer Fläche von rund 800.000 Quadratkilometern und 25 Millionen Einwohnern ist Mosambik nur dünn besiedelt. Die meisten Menschen im ländlichen Raum sind Selbstversorger oder betreiben mit einfachen Mitteln Fischerei. Mehr als 40 Prozent der Mosambikaner sind jünger als 14 Jahre.

70 Prozent der Gesamtbevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Laut Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen ist Mosambik eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Etwa die Hälfte aller Erwachsenen sind Analphabeten. Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend, und rund zwölf Prozent der Erwachsenen sind mit HIV infiziert.

Darüber hinaus bekommt Mosambik die Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu spüren – häufig wird es von extremen Wetterereignissen wie Zyklonen, Überschwemmungen oder Dürren heimgesucht.

Mehrere internationale Investoren sind in Mosambik tätig; sie fördern vor allem den Abbau der umfangreichen Kohle- und Gasvorkommen, die Landwirtschaft und die Infrastruktur des Landes. Die Wirtschaft wuchs seit 2006 jährlich um mehr als sieben Prozent. 2016 geriet Mosambik jedoch in eine tiefe Krise: Die lokale Währung verlor mehr als zwei Drittel an Wert, die Inflation stieg auf 25 Prozent, und die Staatsverschuldung schoss in die Höhe. Mosambik hat die Rückzahlung seiner Schulden teilweise eingestellt, wodurch es von den internationalen Kapitalmärkten und Programmen des Internationalen Währungsfonds vorerst ausgeschlossen ist.

Die GIZ ist landesweit tätig, konzentriert sich jedoch weitgehend auf die zwei Provinzen Inhambane und Sofala. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet die GIZ zu den drei Schwerpunkten:

  • Grundbildung und berufliche Bildung
  • Dezentralisierung und öffentliche Finanzen
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (und Stärkung des Mikrofinanzwesens)

Die GIZ unterstützt Mosambik bei der Anpassung an den Klimawandel. Darüber hinaus fördert die GIZ mit mehr als 20 regionalen und globalen Vorhaben unter anderem einen besseren Zugang zu Energie für Haushalte, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch Sport, den Zugang der Bevölkerung zum Arbeitsmarkt oder die Verbesserung des Rohstoffsektors. Des Weiteren fördert die GIZ die regionale Integration Mosambiks in die Southern African Development Community (SADC).

Die GIZ arbeitet in Mosambik eng mit dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) und der KfW Entwicklungsbank zusammen.

Gesichter und Geschichten

Cussara José Chicamba, Katastrophenschützer

Der Búzi-Fluss in Mosambik tritt immer häufiger über die Ufer, eine Folge des Klimawandels. Cussara José Chicamba bereitet die Menschen dort auf den Ernstfall vor.

Projekt

Beschäftigung für nachhaltige Entwicklung in Afrika (E4D)

Unsere Referenzen

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