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Mosambik

Die deutsch-mosambikanische Zusammenarbeit besteht seit 1985. Aktuell arbeiten 160 nationale und 24 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 2 integrierte Fachkräfte und 15 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in dem Land (Stand 31.12.2018).

Mosambik ist mit 28 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 800.000 Quadratkilometern weiterhin dünn besiedelt. Die meisten ländlichen Mosambikaner sind Subsistenzbauern oder betreiben handwerkliche Fischerei. Über 40 Prozent der Mosambikaner sind jünger als 14 Jahre.

Rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Nach dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen ist Mosambik eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Etwa die Hälfte aller Erwachsenen kann weder lesen noch schreiben. Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend und die HIV-Prävalenz bei Erwachsenen liegt bei zwölf Prozent.

Darüber hinaus trifft der Klimawandel Mosambik in Form von häufigen extremen Wetterereignissen wie Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Dürre.

Ausländische Direktinvestitionen in Mosambik konzentrieren sich auf die Mineralgewinnung - das Land verfügt über umfangreiche Kohle- und Gasreserven - sowie auf Landwirtschaft und Infrastruktur. Die Volkswirtschaft wuchs in den zehn Jahren nach 2006 um mehr als 7 Prozent. Im Jahr 2016 erlebte Mosambik jedoch eine schwere Krise. Infolgedessen verlor die Landeswährung mehr als die Hälfte ihres Wertes, die Inflation stieg auf 25 Prozent und die Staatsverschuldung schoss in die Höhe. Mosambik hat seitdem die Rückzahlung einiger seiner Schulden eingestellt, was zu einem vorübergehenden Ausschluss von den internationalen Kapitalmärkten und IWF-Programmen führte.

Die GIZ ist im ganzen Land tätig, konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf die beiden Provinzen Inhambane und Sofala. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konzentriert sich die GIZ auf drei Schwerpunkte:

  • Grundbildung und Berufsausbildung
  • Dezentralisierung und öffentliche Finanzen
  • Nachhaltiges Wirtschaftswachstum (und ein stärkeres Mikrofinanzsystem)

Die GIZ unterstützt Mosambik bei der Anpassung an den Klimawandel. Darüber hinaus trägt die GIZ mit mehr als 20 regionalen und globalen Projekten und Programmen dazu bei, Haushalten einen besseren Zugang zu Energie zu ermöglichen und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch Sport zu fördern. Es erleichtert den Menschen auch den Zugang zum Arbeitsmarkt und die Verbesserung des Rohstoffsektors. Darüber hinaus fördert die GIZ die regionale Integration Mosambiks in die Southern African Development Community (SADC).

Die GIZ arbeitet eng mit der KfW in Mosambik zusammen.

Projekte und Programme

Ländliche Entwicklung

Soziale Entwicklung

Staat und Demokratie

Umwelt und Klima

Wirtschaft und Beschäftigung

Abgeschlossene Projekte

Projektevaluierungen

Projekt

Beschäftigung für nachhaltige Entwicklung in Afrika (E4D)

Unsere Referenzen

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