Vietnam

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Vietnam und Deutschland verbindet eine starke und beständige Partnerschaft. Vietnam ist heute einer der wichtigsten Partner der deutschen Internationalen Zusammenarbeit in Asien. Seit mehr als 20 Jahren ist die GIZ bereits in Vietnam aktiv. Landesweit sind circa 250 Experten für die GIZ tätig, darunter nationale und internationale Mitarbeiter sowie Entwicklungshelfer und CIM-Fachkräfte.

Trotz oder gerade aufgrund seines dynamischen Wirtschaftswachstums steht Vietnam in den kommenden Jahren vor gewaltigen Herausforderungen: Ländliche Armut, Umweltschäden und hoher Energieverbrauch sind nach wie vor dringliche Probleme eines Landes, das sich mittlerweile einen Namen als eine der führenden Wirtschaftsmächte Südostasiens erarbeitet hat. Die vietnamesische Regierung hat darauf 2012 mit ihrer Green Growth-Strategie geantwortet: Man wünscht sich eine Wirtschaftsentwicklung, die schnell, effizient und nachhaltig verläuft. Natürliche Ressourcen sollen schonender verwendet, Arbeitskräfte fit gemacht werden für einen immer anspruchsvolleren Markt; der Energiesektor soll den steigenden Anforderungen der Zukunft gewachsen sein.

Im Auftrag der Bundesregierung berät die GIZ die vietnamesische Regierung und arbeitet derzeit vorrangig in drei Schwerpunkten:

  • Berufsbildung
    Hier unterstützt die GIZ den Aufbau eines Systems der beruflichen Bildung, das sich am Arbeitsmarkt orientiert. Dazu gehört eine umfassende Systemberatung, die Etablierung von praxisnahen Industrieberufen, der Aufbau eines Kompetenzzentrums und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Abwassersektor.
  • Umweltpolitik und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
    Die GIZ stärkt den Erhalt der Biodiversität sowie der Waldökosysteme durch verbessertes Management von Schutzgebieten und nachhaltige Nutzung. Sie unterstützt die Küstenregionen im Mekong-Delta, sich an den Klimawandel anzupassen, indem sie gezielt eine nachhaltige Entwicklung fördert.
  • Energie
    Ziel ist den ständig wachsenden Energiebedarf Vietnams nachhaltig und gerecht zu decken. Die GIZ unterstützt deshalb den Ausbau von erneuerbaren Energie wie Windkraft, Solarenergie und Biogasanlagen und fördert die Energieeffizienz.

Mit Hilfe des Programms Makroökonomische Reformen verknüpft die GIZ diese Schwerpunkte direkt mit der vietnamesischen Green-Growth-Strategie, um so in allen Bereichen nachhaltige Wirkung zu erzielen und Vietnam auf dem Weg in die Zukunft zu begleiten. Die GIZ arbeitet auch in der dezentralen Gesundheitsversorgung sowie der Abwasserentsorgung. Durch verschiedene Querschnittsthemen integriert die GIZ gesellschaftliche Themen wie Zivilgesellschaft, Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, Geschlechtergleichberechtigung oder die Einbindung von Menschen mit Behinderungen in ihre Programme.

Der größte Anteil der Aufträge stammt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Weitere Aufträge kommen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF).Darüber hinaus gibt es auch gemeinsam finanzierte Vorhaben mit der australischen Regierung (dem australischen Department of Foreign Affairs and Trade DFAT) oder der Europäischen Union. Die GIZ arbeitet eng mit der deutschen Entwicklungsbank KfW zusammen.

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