Serbien

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Die deutsche internationale Zusammenarbeit mit Serbien begann unmittelbar nach dem demokratischen Umbruch im Jahre 2000. Seitdem ist die GIZ mit einem Büro in Belgrad vertreten. Heute arbeiten 165 Mitarbeiter für die GIZ in Serbien, davon 40 entsandte und 125 nationale Mitarbeiter. Hinzu kommen 11 CIM-Fachkräfte in serbischen Partnerinstitutionen.

Serbien befindet sich in einem komplexen Reformprozess. Nach Jahren regionaler Konflikte und internationaler Isolation folgte eine Phase von politischen und wirtschaftlichen Reformen.

Serbien kämpft noch immer gegen hohe Arbeitslosigkeit, besonders unter jungen Menschen, gegen Korruption, ein schwaches Rechtssystem und bürokratische Hürden. Wie alle Länder der Region strebt Serbien die EU-Mitgliedschaft an. Im März 2012 wurde Serbien der Status eines EU-Bewerberlandes zuerkannt. Im September 2013 trat das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Serbien in Kraft. Serbien hat mit den Verhandlungen über einen Beitritt zur Europäischen Union im Januar 2014 begonnen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GIZ Serbien bei der Annäherung an die Europäische Union, der Stärkung der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und der Festigung demokratischer Strukturen. Dazu führt die GIZ Programme und Projekte in folgenden Schwerpunkten durch:

  • Nachhaltige Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
  • Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung
  • Öffentliche Infrastruktur (Energie, Wasser)

Serbien profitiert auch von regionalen Vorhaben der GIZ. Dazu gehört das Regionalvorhaben zum Aufbau des Donaukompetenzzentrums, einer regionalen Institution zur Förderung der Tourismusentwicklung entlang der mittleren und unteren Donau. Ein weiteres Regionalvorhaben arbeitet zur Prävention von Menschenhandel in den Ländern des Westbalkans. Der länderübergreifende offene Regionalfonds für Südosteuropa unterstützt Maßnahmen in den Bereichen Rechtsreform, Außenwirtschaftsberatung, Modernisierung kommunaler Dienste sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Partnerfachkräfte der Region werden durch Projekte zur EU-Integration, zu nachhaltigem Wirtschaften und Energieeffizienz und erneuerbaren Energien fortgebildet.

Projekte und Programme

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