Serbien

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Die deutsche internationale Zusammenarbeit mit Serbien begann unmittelbar nach dem demokratischen Umbruch im Jahr 2000. Seitdem ist die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit einem Büro in Belgrad vertreten. Heute arbeiten rund 120 nationale und mehr als 20 internationale Mitarbeiter für die GIZ in Serbi-en. Hinzu kommen 14 integrierte Fachkräfte in serbischen Partnerinstitutionen.

Das Land befindet sich seit 2000 in einem komplexen Reformprozess. Nach Jahren, die von regionalen Konflikten und internationaler Isolation geprägt waren, wurden verschiedene politische und wirtschaftliche Reformen umgesetzt. Nach diversen Einbrüchen wächst die Wirtschaft seit 2015 wieder.

Serbien kämpft noch immer gegen hohe Arbeitslosigkeit – besonders unter jungen Menschen –, gegen Korruption, ein schwaches Rechtssystem und bürokratische Hürden. Wie alle Länder der Region strebt Serbien die Mitglied-schaft in der Europäischen Union (EU) an; die Beitrittsverhandlungen laufen seit 2014. Für die EU-Mitgliedschaft muss Serbien noch eine ganze Reihe von Reformen anstoßen und umsetzen, um die EU-Kriterien hinsichtlich Guter Regierungsführung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie Einhaltung von Menschen- und Minderheitenrechten zu erfüllen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GIZ Serbien dabei, sich an die EU anzunähern, die Wirtschaft leistungsfähiger zu machen und demokratische Strukturen zu festigen. Die Arbeit der GIZ hat folgende Schwerpunkte:

  • Nachhaltige Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
  • Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung
  • Öffentliche Infrastruktur (Energie, Wasser)

Serbien profitiert auch von regionalen Vorhaben. Dazu gehört der Aufbau des Donaukompetenzzentrums, einer regi-onalen Institution zur Förderung der Tourismusentwicklung entlang der mittleren und unteren Donau. Ein weiteres Regionalvorhaben fördert soziale Grundrechte für benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

Der länderübergreifende Offene Regionalfonds für Südosteuropa unterstützt Vorhaben, die für die EU-Integration Serbiens relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel Außenwirtschaftsberatung, die Modernisierung von kommunalen Diensten und Projekte zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien sowie Biodiversität. Ein weiteres Vorhaben befasst sich mit der Reform des Rechtssystems.

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