Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit mehr als 60 Jahren im Auftrag der deutschen Bundesregierung in Jordanien und unterhält ein Landesbüro in Amman.
Jordanien: Zwischen Reformschwung und Ressourcendruck
Jordanien ist ein stabiles Land in einer von Krisen geprägten Region. Die Regierung reformiert Verwaltung und Wirtschaft und treibt die Digitalisierung voran. Das schafft neue Aussichten auf wirtschaftliches Wachstum.
Gleichzeitig gehört das Land zu den wasserärmsten Staaten der Welt. Die Bevölkerung wächst, der Energiebedarf steigt und der Klimawandel erhöht den Druck auf natürliche Vorkommen. Zudem bleibt Arbeitslosigkeit ein zentrales Problem, insbesondere unter jungen Menschen und Frauen.
Gemeinsam mit jordanischen Partnern unterstützt die GIZ Reformen und entwickelt Lösungen für entscheidende Zukunftsfragen des Landes.
Gemeinsam für ein modernes Jordanien: So arbeitet die GIZ
Die GIZ arbeitet in Jordanien mit staatlichen Institutionen, Versorgungsunternehmen und dem Privatsektor zusammen. Sie konzentriert sich auf folgende Bereiche:
- Digitale Transformation
- Klima- und Umweltschutz
- Wirtschaft und Beschäftigung
Die GIZ unterstützt Jordanien bei der Umsetzung seiner „Economic Modernisation Vision“ für die Wirtschaft und dabei, den öffentlichen Sektor zu modernisieren. Sie fördert politische Entscheidungen auf der Grundlage verlässlicher Daten und sorgt für bessere und leichter zugängliche öffentliche Dienstleistungen. Außerdem entwickelt sie digitale Lösungen für den Austausch zwischen dem Staat und seinen Bürgerinnen und Bürgern. So stärkt die Zusammenarbeit leistungsfähige, offene und bürgerorientierte Institutionen.
Wasserknappheit und Klimawandel verlangen vernetzte Lösungen. Gemeinsam mit Partnern denkt die GIZ deshalb Wasser, Energie und Klimaschutz zusammen. Sie fördert erneuerbare Energien in der Wasserwirtschaft, baut digitale Prüfsysteme auf und reformiert Versorgungsunternehmen, damit sie wirksamer und nachhaltiger wirtschaften können. Die Zusammenarbeit schont gleichzeitig die natürlichen Vorkommen und fördert eine klimafreundliche Entwicklung.
Jordanien braucht mehr Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum. Deshalb unterstützt die GIZ dabei, die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern und einen wettbewerbsfähigen Privatsektor zu fördern. Außerdem richtet sie die berufliche Bildung stärker daran aus, was der Arbeitsmarkt braucht. Besonders im Blickfeld sind Bereiche mit hohen Aussichten auf Erfolg, so wie erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und digitale Dienstleistungen. Zudem fördert die GIZ den Zugang von Frauen, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen zum Arbeitsmarkt.
Steckbrief Jordanien
GIZ Mitarbeitende
Stand: 31.12.2025
- 272 Nationale Mitarbeitende
- 66 Internationale Mitarbeitende
- 5 Entwicklungshelfer:innen
- 3 Integrierte Fachkräfte
Einblicke